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empor hob, hatte er die Belagerung von Maestricht anvertraut. Allein dieserAusländer zeigte bei der ihm übertragenen Operation weder Talent noch Thätig-keit. Auf die Kunde von Coburg's Marsch verlor er alle Fassung, und stattmittelst der Conzentrirung seiner Truppen vor dem Platze den Uebergang über dieMaas zu vertheidigen, hob er eiligst die Belagerung auf und zog sich auf Tongernzurück.
Diese Bewegung gab die ganze Stellung der Franzosen blos. Latour griffden linken Flügel bei Roermonde an, worauf sich dieser auf einem weiten Um-wege über Diest nach Tirlemont zurückzog. Zwei Divisionen des rechten Flügels,welche bei Verviers und Spaa cantonirten, fanden keinen andern Rückzugsweg,als nach Namur. Valence endlich glaubte sich nicht bei Lüttich behaupten zu können,ohne eingeschlossen zu werden. Er räumte diese Stadt und schloß sich an Mirandaan. Inzwischen debouchirten die Verbündeten auf allen Punkten, und ihre Vor-hut traf zu Tongern noch vor Valenee's 26 Bataillone starker Vorhut ein, deres kaum gelang, sich durchzuschlagen. Die Trümmer der französischen Armeesammelten sich endlich mühselig bei St. Trond.
Auf solche Weise hatten die Franzosen in 6 Tagen mehrere tausend Gefangene,unermeßliche Magazine, einen Theil des Materials, die Uebergänge der Maasund ein Terrain von 25 Stunden Tiefe verloren. Die moralische Wirkung diesesunglücklichen Anfanges war noch verderblicher. Die Desertion lichtete die Gliederund 10,000 Freiwillige verließen die Armee. Dumouriez allein vermochte dasVertrauen wieder herzustellen; allein auf dem Punkte, seinen Plan gegen Hollandgelingen zu sehen, konnte er sich nur mit Widerwillen von dort trennen. Indemer die Generale Valence und Miranda ermuthigte, gab er ihnen die Versicherung,der Aufstand der Bataver werde Coburgs Fortschritten Einhalt thun. Nur 14 Tagesollten sie Stand halten, und die große Diversion sei gelungen. Allein wederder eine noch der andere vermochte die rückgängige Bewegung aufzuhalten. Beidezogen sich über Tirlemont nach Löwen zurück, wo Dumouriez den Ober-befehl zu übernehmen genöthigt war.
Sogleich ergreift er Anstalten zur Offensive; der linke Flügel muß nach Diestzurückkehren, um die Verbindung mit der Armee in Holland zu erhalten. DieVorhut nimmt Tirlemont wieder mit gewaffueter Hand; abermals aus dieserStadt verdrängt, bemächtigt sie sich derselben aufs Neue und wird hiebei von derganzen Armee unterstützt. Da die Kaiserlichen bei ihrem Rückzüge es versäumen,die Höhen, welche die beiden Geeten trennen, zu besetzen, so rückt Dumouriez aufdieselben vor und behauptet sie trotz aller Anstrengungen des Feindes, ihn davonzu vertreiben. Nach einem lebhaften Gefechte gieng am Abende des 16. Märzdie ganze österreichische Armee bis hinter die kleine Geete zurück, wo sie Stellung(aa) nahm. Rechts stand die Vorhut, 5 Bataillone und 6 Schwadronen unter Plan vondem Erzherzog Carl, in der Mitte General Colloredo mit 8 Bataillonen, 16Schwa-^^'"'dronen im ersten Treffen; im zweiten Treffen 6 Bataillone, 16 Schwadronenunter dem Prinzen von Würtemberg; auf dem linken Flügel der Reserve, 4 Ba-taillone, 6 Schwadronen unter Clerfayt. Eine bedeutende Anzahl leichter Truppen
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