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Diese Truppenmasse rückte gegen Chantonnay und Port Charon vor. Zu Lu^onangelangt, meldeten die Vortruppen die Anwesenheit des Feindes, worauf sogleichdie Schlachtordnung formirt ward. Tuncq hatte in aller Eile Verstärkungen her-angezogen. Mit 5000 Mann zu Fuß und 400 Reitern stellte er sich dem Feindegegenüber. Die Vende'er begannen das Gefecht mit ihrem linken Flügel, denCharette und Lescure befehligten. Mit ihrer gewöhnlichen Wuth schritten sie zumAngriffe, und warfen Anfangs die Republikaner; allein Tuncq, der absichtlichzurückwich, dcmaskirte eine reitende Batterie, welche sie von der Seite bestrich,niederschmetterte und in Unordnung brachte. Sofort rückte die ganze Linie derRepublikaner mit gefälltem Bajonette vor; die Vendöer warteten den Stoß nichtab, sie liefen auseinander, nachdem sie 6000 Mann verloren hatten. Tuncq ließsie bis an den Layon verfolgen. Dieser General, der der Jnsurrection einen soverderblichen Sä,lag beibrachte, ward auf Rossignol's Befehl noch aufdem Schlachtfclde, das er verherrlicht hatte, abgesetzt. Die anwesenden Deputir-ten erhoben sich gegen diese Ungerechtigkeit, und ertheilten dem Obergeneral denBefehl, die Armee zu verlassen. Allein der Convent cassirte ihren Beschluß undbestätigte Roffignol im Oberbefehl. Tuncq zog sich zurück, und sein NachfolgerLecomte ward gleich darauf von d'Elbce bei Chantonnay beinahe vernichtet. Umdieselbe Zeit sprengte Lescure den Massenaufstand, welchen das Hauptquartier zuSaumur angeordnet hatte, bei Thouars auseinander. Dennoch ward d'Elbee undLescure in den Bocage zurückgedrängt, und die Mainzer Garnison, welche aufdem Kriegsschauplatze eintraf, verlieh den Ereignissen einen entscheidendern Gang.
IX.
Die Franzosen ergreifen die Offensive auf der Nordgrenze. — Houchard's Marsch (5.Sept.).— Schlacht bei HondSchoote (6. 7. u. 8). — Einnahme von Le Quesnvy durch die Verbündeten(II). — Treffen bei Menin (13). — Treffen bei Courtray (is). — Entsatz von Maubeuge.— Schlacht bei Wattignies (15. u. 16. Oktbr.). — Bewegungen in der Umgegend von
Lilie (Ende Oktober). —
Die Unfälle der Franzosen nahten sich ihrem Ende. Nach furchtbaren Kämpfenhatte die Bergparthei Einheit in die vollziehende Gewalt gebracht, und alle Hülfs-quellen des Landes wurden endlich zum Nutzen der gemeinschaftlichen Vertheidigungverwendet.
Honchard, früher Adjutant von Custines, ward zum Obergcnerale der Nord-armee ernannt. Seine Instruktionen schrieben ihm den Entsatz von Dünkirchen vor.
Trotz des Fehlers der englischen Admirale, welche in der Zeit, als Aork vordem Platze anlangte, nicht zum Angriffe von der Seeseite schritten, betrieb dieserdennoch die Belagerung mit Lebhaftigkeit. Durch das Meer und die Sümpfe,welche die Straße von Furnes einschließen, in der Flanke geschützt, gedeckt durch