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[Band 1.]
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den Befehlen des Generals Sepher bei Caen, um gegen Avranches vorzurücken.Die Republikaner fanden es angemessen, keinen ernstlichen Angriff zu unter-nehmen, bis alle diese Streitkräfte die Verbindung unter sich hergestellt hatten.Aber unglücklicher Weise war Lechelle im Hauptquartier; er wollte eine Schlachtliefern, und seine Anstalten waren eben so schlecht, als sein Beschluß unzeitig.

Der Feind stand hinter Entrames auf dem Plateau von Croir de bataille, amZusammenfluße der Mayenne und der Jouenne. Um an ihn zu kommen, mußteman zuerst die Ouette und hierauf die Jouenne überschreiten.

Die Mainzer rückten auf der Straße zwischen diesen beiden Flüssen in einerColonne vor, Beaupuy an der Spitze, sofort Kleber und hinter diesem derObergeneral mit Chalbos. Lechelle schrieb keine Manöver vor, und als Beaupuynach der Marschordnung in dicht geschlossener Colonne an der Brücke über dieJouenne ankam, sah er sich dem feindlichen Geschützfeuer ausgesetzt. Ein Schwärmvon Schützen warf sich auf seine Flanken. Kleber eilte zu seiner Unterstützungherbei, indem er auf beiden Seiten der Straße deployirte, in der Voraussetzung,Lechelle werde dem General Chalbos eine ähnliche Bewegung anbefehlen, wodurchdas Gefecht hergestellt worden wäre. Allein der unwürdige Obergeneral verließ seigerWeise das Schlachtfeld. Chalbos Truppen folgten diesem verderblichen Beispiele, dasbald die Mainzer selbst mit fortriß. Alles floh bis Chateau-Gonthier, wo die Ven-döer in buntem Gemische mir den Republikanern zugleich eindrangen. Die Armeemachte erst hinter dem Oudon bei Lion d'Angers Halt. Die Unordnung war sogroß, daß die Generale bis Angers zurückweichen mußten, um sie neu zu sormiren.

Die Vendeer, durch die zu Craon stehende Armee von Reimes in ihrerFlanke bedroht, wagten es nicht, ihren Sieg zu verfolgen. Sie entwarfen ver-schiedene Plane, und bestimmten sich endlich für den, das rückwärtige Land zudurchziehen, es zum Aufstande zu bewegen, und die Küsten der Manche zu ge-winnen, um sich mit den Engländern zu vereinigen. Sie wichen daher bis Lava!zurück, sprengten einige schlecht bewaffnete Nationalgarden und einige Abtheilun-gen Linientruppen auseinander, und besetzten Mayenne, Fougeres und Dol. Aufdiesem Marsche stießen sie auf wenige Schwierigkeiten, ohne jedoch von irgend einerSeite Verstärkungen zu erhalten. Zu Dol erneuerten sich ihre Zweifel. Zwar hat-ten sie sich St. Malo genähert, allein die Eroberung dieses festen Platzes wareine schwierige Unternehmung. Da ihnen Granville minder stark befestigt schien,so stürzten sie sich mit Wuth auf die Vorstadt. Aber ihr Ungestüm scheiterte trotzder unbedeutenden Festungswerke an der Wirkung einer gut bedienten Artillerie.Durch das Feuer derselben in Unordnung gebracht, weichen sie zurück, und fliehenbis nach Avranches. Inzwischen werden einige ihrer Führer entdeckt, welche imBegriffe sind, sich einzuschiffen. Der Vorwurf des Verrathes tönt aus den Glie-dern; das Mißtrauen vermehrt die allgemeine Entmuthigung. Die unförmlicheMasse, ohnedieß entkräftet durch die große Zahl Kranker, Verwundeter undNichtcombattanten, hört nicht mehr auf die Stimme ihrer Generale, und folgtnur einem Gefühle, das sie sämmtlich beherrscht, über die Loire zurückzugehen. Siekehrt auf demselben Wege zurück, auf welchem sie ausgezogen war. Dieser Rückzugbeginnt in derselben Zeit, als Larochejacquelin im Begriffe war, über Villedieu eineBewegung nach der Normandie auszuführen, welche er einzustellen genöthigt wird.