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[Band 1.]
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chen und die ganze Colonne in das Thal zurückgeworfen, und bis Erlenbachverfolgt, wobei sie beträchtlichen Verlust erlitt. Auch hier nahmen die preußi-schen Truppen nach abgeschlagenem Angriffe ihre erste Stellung wieder ein.

Auf dem linken Lauterufer beschränkten sich die Franzosen an diesem Tageauf unbedeutende Demonstrationen. Erst am Abende traf die von Pirmasenz kom-mende Division Vincent bei Hohenecken ein; Abends zwischen 6 und 7 Uhr en-dete das Feuer auf der ganzen Linie.

Durch die Erfahrung des Tages überzeugt, daß die Hauptkraft des Feindesgegen die Stellung bei Moorlautern und Erlenbach gerichtet sey, zog der Herzogvon Braunschweig in der Nacht 4 Bataillone vom Kaiserberge über den Hagel-bach (mi); ein weiteres Bataillon ward in dem Thale dieses Baches bei derGalläpfelmühle(v) aufgestellt, um den Franzosen das Vordringen aus dem Lauter-thal in das Hagclbachthal zu verwehren. General Wartensleben endlich, der vonTrippstadt angelangt war, nahm Stellung links an der Galgenschanze (ww).

Französischer Seits ließ Hoche die erste Vertheilung seiner Armee unverändert;doch beschloß er nach dem beträchtlichen Verluste vor der Schanze von Moor-lautern, am folgenden Tage mehr gegen Erlenbach und die Stellung bei derGalgenschanze zu wirken.

Am 30sten November mit Tagesanbruch begann die große französische Batte-rie (o) auf's Neue ihr Feuer gegen Moorlautern, während eine starke Jn-fanteriecolonne im Erlenbachthale vorrückte, und die dominirenden Höhen des Buch-berges oberhalb Erlenbach zu gewinnen suchte. Schon hatte sie den Rand desdortigen Gehölzes (.x) erreicht, als ihr Kalkreuth mit einigen sächsischen Batail-lonen und Schwadronen seines rechten Flügels von (u) nach (g) entgegengeht,und sie nach einem heftigen Gefechte in das rückwärtige Thal zurückwirft.

Durch die vorgeschobene Stellung dieser verbündeten Truppen (zz) in seinerlinken Flanke auf dem Osterberge bedroht, beschließt Hoche, dessen Angriff aufdie Galläpfelmühle gleichfalls zurückgewiesen wurde, den Rückzug, den er auf dieserSeite ungesäumt, und ohne verfolgt zu werden, über Sambach und Katzweiler antrat.

Zwei Stunden später als bei Erlenbach eröffneten die Franzosen am 30. Nov.das Gefecht auf dem linken Lauterufer mit einem ernstlichen Angriff ( A A) aufdie Stellung des Herzogs von Weimar. Der linke Flügel desselben mußte derUebermacht weichen und zog sich bis in die Nähe von Kaiserslautern zurück.Gleichzeitig mit diesem Angriffe drang eine 2te französische Colonne (JtJ intWeiherthale vor, und eine 3te stürmte die Galgenschanze. Bis an den Grabenvorgerückt, wurde diese dritte Colonne mit einem mörderischen Feuer empfangenund mit großem Verluste in den Wald hinter den Lothringer Hof zurückgeworfen.Zugleich hielt das Feuer einer preußischen Batterie (C) die im Weiherthale vor-dringenden Franzosen auf, und auch auf dem äußersten linken Flügel rückten dieVerbündeten, nachdem sie einige Verstärkungen erhalten hatten, wieder in ihreanfängliche Stellung vor. Die Franzosen wagten keinen neuen Angriff, undNachmittags gegen 3 Uhr hörte das Feuer ganz auf.

Am 3teu Dezbr. erreichte das französische Heer bei Zweibrücken das linke Userder Blies und Erbach; da auch die Armee des Herzogs von Braunschwcig gleich