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[Band 1.]
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in die verschiedenen Positionen vertheilt: Ein Theil der Infanterie besetzte (66)den letzten Abhang des Kaiserberges. Weiter rückwärts stand (ee) die Reserveauf dem höchsten Punkte des Plateau's neben einer starken Redoute. GeneralKalkreuth deckte mit 6 Bataillonen (ff) Flanke und Rücken der Hauptstellungaus dem Kaisersberge; seine Reiterei, 10 Schwadronen, dehnte sich rechts gegenden Erlenbacher Grund aus (!»>>). Das Dorf selbst war durch preußische Schützenbesetzt. Der Herzog von Weimar endlich stellte sich mit einigen Bataillonen undSchwadronen bei der Galgenschanze aus (kk), mit dem Auftrage, den Feind solange als möglich von der Stadt Kaiserslautern und der Hauptstellung abzuhalten.Die preußisch-sächsische Armee betrug etwa 21,000 Mann in 27 Bataillonen und45Schadronen. Die französische Armee darf zu 40,000 Mann angenommen werden.

Am Morgen des 29. Novembers setzte sich Hoche von Katzweiler in 3 Colon-nen zum Angriffe in Bewegung. Die stärkste marschirte gegen Otterbach; einezweite schwächere näherte sich dem Erlenbacher Grunde; die dritte sollte gegenOtterberg hin den beiden andern Colonnen die linke Flanke decken. Kalkreuthwurde durch das kreutzende Feuer der französischen Batterien (m, n) bald genö-thigt , auf das höher gelegene rückwärtige Terrain (gg) zurück zu weichen, wor-auf die Franzosen unverweilt den Otterbach überschritten, auf den jenseitigenHöhen eine Batterie von 29 Geschützen (o) aufführten, und unter dem Schutzederselben auf dem Osterberge aufmarschirten (pp)..

Nach einer lebhaften Canonade von mehreren Stunden bricht gegen 1 UhrNachmittags unerwartet eine französische Division von 10,000 Mann aus demwaldigen Abhänge des rechten Lauterufers vor (gg) und nähert sich im Sturm-schritte der Schanze von Moorlautern. Gedeckt durch das tiefe Thal der Lau-ter hatte sich diese Colonne von den Preußen unbemerkt formirt, und obschonKalkreuth durch mehrere Bataillone und Batterien verstärkt worden war, sodrohte doch das Unerwartete des Angriffs und die Tapferkeit, mit welcher dieFranzosen trotz des heftigsten Kartätschen- und Gewehrfeuers vorrückten, denSieg auf diesem Punkte für sie zu entscheiden. Erst in dem letzten Augenblickestellten die Preußischen Bataillone ihr Feuer ein und rückten dem Feinde mit demBajonet entgegen. Zu gleicher Zeit greift Kalkreuth au der Spitze von 8 Schwa-dronen (rr) den linken Flügel der französischen Division an; diese wird durch-brochen und in der größten Unordnung gegen das nahe Lauterthal zurückgewor-fen. Dem Verfolgen dieser Schwadronen thut die vorrückende französische Reiterei( 5 «) Einhalt; doch auch diese zieht sich zurück, sobald das geschlagene Fußvolkin das schützende Gehölz des Lauterthales entkommen war. Da gleich darauf dieverbündeten Truppen in ihre frühere Stellung zurückgiengen, so konnten die bei-derseitigen Batterien, seither durch das Reitergesecht maskirt, ihr Feuer wiedereröffnen; es dauerte mit Heftigkeit bis zum Abende fort, ohne daß es auf diesemPunkte zu etwas Entscheidendem kam.

Die zweite Angriffscolonne überschritt das Otterbacher Thal etwas später,vertrieb die preußischen Schützen aus Erlenbach, und versuchte, sich auf demPlateau von Moorlautern zu sormircn, allein während dieses Versuches wurdendie vordersten Bataillone von zwei Preußischen Cavalerie - Regimentern durchbro-