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nach Sän Giacomo, und Augerau, auf dieser Seite gesichert, verbreitete diegrößte Unordnung unter dem linken Flügel der Kaiserlichen. Derselbe entkamnur unter Vergünstigung eines heftigen Schneegestöbers, welches die FranzosenHalt zu machen zwang. 5000 Gefangene, 3000 Todte und Verwundete, 40Geschütze und die Herstellung der Verbindung mit Genua, waren der Preis diesesSieges, welcher den glücklichen Anfang des Feldzuges 1796 bildete.
Im Innern hatte der Convent die neue Constitution der Republik decretirt;allein in Schrecken versetzt durch die Reaction, welche er zu bekämpfen hatte,behielt er sich einen großen Antheil an der Leitung der öffentlichen Angelegen-heiten mittelst einer transitorischen Maasregel vor, welche den heftigsten Wider-stand aufregte. Man griff zu den Waffen (13. Vende'miaire, 5. Octob.), woraufder Convent, siegreich aus diesem letzten Kampfe hervorgehend, einer ausübendenGewalt Platz machte, welche aus 5 Directoren und aus einem in 2 Räthe ab-getheilten gesetzgebenden Körper bestand.
Diese Regierung, ins Leben getreten unter dem Einfluß einer Krisis, welcheder Revolution Gefahr drohte, zeigte gleich bei ihrem ersten Schritte jenen Geistder Einheit und des Nachdrucks, der seit dem Sturz des öffentlichen Wohlfarths-ausschuffes geschwächt worden war. Sie benützte den Winter mit großer Thätig-keit, um einen entscheidenden Feldzug vorzubereiten.
Ehe wir die weiter« Ereignisse darstellen, erscheint es angemessen, einen Blickrückwärts zu werfen, um die Phasen der Feldzüge kurz vorüber zu führen, welcheden Boden der Republik deckten, und ihr den Eingang nach Deutschland undItalien eröffneten.
Im Anfang versuchte die französische Regierung, ganz versenkt in den Plan,einen Prinzipienkrieg zu führen, die niederländischen Provinzen, durch einen Auf-ruf zur Freiheit gegen Oesterreich zu empören. Der Feldzug scheiterte schon aufder Grenze. Militärisch war der ganze Plan schlecht entworfen. Dem Einfall inBelgien über Courtray, Valenciennes und Givet lag die nothwendige Bedingungzu Grunde, daß man keinen Unfall erleide. Denn es war anzunehmen, daß derRückzug einer der Colonnen auch die beiden andern aufhalten würde, und mitneuen undisciplinirtcn Truppen war nicht darauf zu zählen, daß man auf allenPunkten siegreich vordringen werde. Daher mußte man damals mehr als jemalsin Masse mit der conzentrirten Nord- und Ardennen-Armee operiren. 60,000 Mann,gestützt auf Maubeuge, Philippeville und Givet, konnten immerhin eine Schlachtwagen, deren Erfolg entscheidend gewesen wäre, und deren Verlust nichts aufsSpiel gestellt hätte.
Auf diesen unbedeutenden Anfang folgte die Invasion der Champagne. Diesewar, im entgegengesetzten Sinne, auch eine Art von Prinzipienkrieg. Die BrüderLudwigs XVI. und der ausgewanderte Adel marschirten mit der preußischen Armee,und das berüchtigte Manifest des Herzogs von Braunschwcig, ein seltsamesGemisch von Versprechungen und Drohungen, enthielt einen Aufruf an die Treue desfranzösischen Volkes, in der Absicht, der Anarchie ein Ziel zu setzen, den gegen
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