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[Band 1.]
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Thron und Altar gerichteten Angriffen Einhalt zu thun, und die rechtmäßigeGewalt wieder herzustellen.

"Ueberzeugt", sprach der Obergeneral der Coalmon, »daß der gesunde Theil"des französischen Volkes die Ausschweifungen einer Faction, welche es unterdrückt,

"verabscheut, und daß der größere Theil der Einwohner mit Ungeduld den Augen-"blick der Hülfe erwartet, um sich offen gegen die Unternehmungen ihrer Untcr-"drücker zu erheben, erkläre ich:

„Daß die verbündeten Höfe keinen andern Zweck im Auge haben, als Frank-"reichs Glück.

"Daß alle Nationalgardisten, welche gegen die Truppen der verbündeten„Höfe gefochten haben, und mit den Waffen in der Hand ergriffen werden, als"Feinde behandelt, und als Rebellen gegen ihren König und Störer der öffentlichen"Ruhe gestraft werden sollen.

"Daß die Bewohner von Städten, Flecken und Dörfern, welche sich zu ver-"thcidigen wagen, und, sey es im freien Felde, oder aus den Fenstern ihrer Wohnungen»auf die Truppen schießen, auf der Stelle nach der Strenge des Kriegsgesetzes be-"straft, und ihre Häuser zerstört und verbrannt werden sollen.

»Daß, wenn gegen den König, die Königin und die königliche Familie die„geringste Gewaltthat verübt, und nicht unverzüglich für ihre Freiheit und Sicher-heit gesorgt wird, die verbündeten Monarchen eine exemplarische und auf ewig"denkwürdige Strafe dafür nehmen werden, indem Paris der gänzlichen Zerstörung»ausgesetzt, und alle Schuldigen zur wohlverdienten Strafe gezogen werden»sollen. “ —

Braunschweig war nicht glücklicher in Frankreich, als Rochambcau und Lafayettein Belgien. Gleichwohl ordnete er seine Operation dergestalt, um in das Herzdes Landes einzudringen und auf das Volk einwirken zu können. Allein die Haltungdesselben that seinen Fortschritten Einhalt, und sein unkluges Manifest rief Pro-testationen von kaum geahntem Nachdrucke ins Leben. Sierk, die erste Stadtin Lothringen, deren sich seine Truppen bemächtigten, empfing sie mit Flinten-schüssen, und gab sich dadurch der angekündigten Rache freiwillig Preis. UndParis, mit gänzlicher Zerstörung bedroht, nahm die Tuilcrien mit Sturm, setztedie königliche Familie gefangen, und sendete seine zahlreichen Bataillone an dieGrenze. Diese Ereignisse, der Widerstand einiger festen Plätze und Dumouriez'sgeschickte Manöver machten, daß auf allzugroße Hitze eben so große Vorsichtfolgte. Dem Obergeneral der Verbündeten lag nach den ersten Schritten vor allenDingen daran, seine Armee keiner ernsten Gefahr auszusetzen. Preußen, einejunge Macht, erst kürzlich vergrößert auf Kosten Polens und Oesterreichs,konnte sich seiner solidesten Stütze nicht berauben. Es hatte sich nur zu einemmilitärischen Spaziergange anheischig gemacht, es wich zurück, sobald es die Ueber-zeugung gewonnen, daß es sich um einen erbitterten Krieg handle. Es beeiltesich, die zweite Linie zu gewinnen, indem es Oesterreich den ersten Rang einräumte. V

Des Kaisers Strcitkräftc auf dem Kriegsschauplatze waren unzureichend. Dumouriez,welchen geheime Verträge von Braunschweigs Verfolgung abhielten, wendete sich