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[Band 1.]
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sich üt Bewegung zu setzen. Die Hauptmasse der kaiserlichen Streitkräfte warzwischen der Nahe und dem Spcyerbache geblieben. Kienmaycr und der Prinzvon Würtcmberg beobachteten mit dem rechten Flügel des Erzherzogs Carl dieDeboucheen von Düsseldorf und Coblenz. Wurmsers linker Flügel unter Sztarray,Fröhlich und dem Prinzen von Eonde standen entlang dem Rhein von Mannheimbis in die Schweiz.

Die beiden republikanischen Armeen hatten eine kräftige Organisation erhal-ten; sie waren in Armeekorps und Reservccorps eingetheilt worden.

Kleber besetzte mit dem linken Flügel der Sambre- und Maas-Armee, be-stehend aus den Divisionen Colau und Lefebvre, den Uebergang bei Düsseldorf.Jourdan, der die Mitte (die Divisionen Championnet, Grenier, Bernadotte) inPerson befehligte, dehnte sich von der Nahe bis Neuwied aus; Marcean decktedie Nahe mit dem rechten Flügel, der aus seiner und Poncets Division bestand;Bonnean befehligte die Reserve.

Desair (die Divisionen Beaupuy und Delmas) bildete den linken Flügel derRhein- und Mosel-Armee; St. Cyr mit den Divisionen Duhesme und Tapon-nicr am Speyerbache die Mitte; Ferino mit den Divisionen Tureau und Labordeoberhalb Straßburg den rechten Flügel, Bourcier befehligte die Reserve-Reiterei.

Diese beiden schönen Heere, welche in Ermanglung entscheidender Erfolge sichdurch Tapferkeit, strenge Disciplin und die Tugend ihrer Generale auszeichneten,hatten bis jetzt den Hauptstoß des Krieges ausgehalten. Die erstere, indem sieFlandern rettete und Belgien nebst den Rheinproviuzcn eroberte; die zweite, in-dem sie die Engpässe der Vogesen und die Linien der Saar und von WeißenburgSchritt für Schritt vertheidigte.

Jourdan, dem allein der Zugang zu dem rechten Rhein-Ufer offen stand,eröffnete den Fcldzug zuerst.

Kleber rückte aus den Verschanzungen von Düsseldorf, schlug Kienmayer beiSiegburg und warf ihn auf den Prinzen von Würtcmberg, der die Höhen vonAltenkirchen mit 15,000 Mann besetzt hatte. Kleber griff beide an, brachte ihneneinen Verlust von 2000 Mann und 12 Kanonen bei, und verfolgte sie bis andie Lahn, welche sie bei Nassau überschritten, und sofort bei Limburg Stellungnahmen. Die Sieger stellten sich am rechten Ufer auf, und von beiden Seitenerwartete man Verstärkungen.

Der Erzherzog eilte mit seinem ganzen Heere seinen Generalen zu Hülfe.Jourdan führte die Mitte bei Neuwied über den Rhein und Marcean drangauf dem linken Ufer bis unter die Thore von Mainz vor.

Jourdans erstes Streben war jetzt auf den Besitz der obern Lahn gerichtet,um seinen linken Flügel an die preußische Neutralitätslinie zu lehnen. Er dirigirteLefebvre auf Wetzlar. Als dieser die Stadt besetzt und den Feind hinter der Lahnaufgestellt fand, suchte er diesen Fluß zu forciren. Allein der Erzherzog führtedasselbe Manöver aus, welchem sein Gegner zuvorkommen wollte; er wendetesich rechts, um das französische Heer zu übei flügeln und fand sich selbst auf demSchlachtfelde ein. Lefebvre verlor mehrere Geschütze und ward zurückgeschlagen.

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