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[Band 1.]
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Jourdan sich endlich dem Gefechte entzog. Tödtlich verwundet fiel Marceansterbend in die Hunde der Oesterrcicher.

Am folgenden Tage rückte die französische Armee in die Verschanzungen vonDüsseldorf und ging über den Rhein zurück. Wenige Tage darauf wurden Mar-ceau's Ueberreste den französischen Voiposten übergeben, und die Kaiserlichen er-wiesen ihm gemeinschaftlich mit seinen Waffengefährten die letzte Ehrenbezeugung.Er ward zu Coblenz unter den Geschützsalven, die von beiden Ufern des Flussesertönren, beigesetzt.

Jourdan, unzufrieden mit dem Direktorium, das ihm jede Hülfsleistung durcheine Bewegung der Nord-Armee verweigert hatte, trat vom Oberbefehl zurück,und ward durch Beurnouville ersetzt.

IH.

Operationen der Rhein- nnd Mosel-Armee.

Treffen an der Brücke von Mannheim (14. Juni). — Rheinübergang, Einnahme des Fortsvon Kehl (23.). — Treffen bei Renchen (29.); — bei Freudenstadt (3. Juli); — bei Rastadt(6.). —Schlacht bei Maisch oder Ettlingen (9.). —Treffen bei Cannstatt (29.).— Schlachtbei Neresheim (ll. August). — Moreau's Bewegung (iß. — 19.). — Bewegung des Erz-herzogs (16.). — Invasion von Baiern (24.).— Moreau's Operationen (vom iten bis lotenSeptember), dessen Rückzug. — Schlacht bei Biberach (2. Oktober). — Besetzung des Höllen-thals (11.). — Treffen bei Cmmendingen (19.) — Treffen bei KanLern und Schliengen (23 — 26).

Als der Erzherzog auf die ersten Bewegungen der Sambrc- und Maasarmeean die Lahn eilte, bewirkten die Siege der italienischen Armee eine wichtigereDiversion; Wurmser erhielt Befehl, sich mit 30,000 Mann Kerntruppcn nachTirol zu begeben. Der Rest seiner Armee, über welche Latonr den Oberbefehlübernahm, näherte sich der Brücke von Mannheim. Moreau ließ die Oester-rcicher angreifen, nnd zwang sie, sich in den Platz zu werfen.

Abermals war das linke Rheinufer vom Feinde befreit; das Direktorium,welches den General Jourdan auf dem jenseitigen Ufer eingeschlossen glaubte,befahl Moreau, den Uebergang zu erzwingen. Dieser setzte seine Demonstrationvor dem Mannheimer Brückenkopf fort, während seine Divissonen in Eilmärschensich auf Straßburg dirigirten. Hier setzte sich Desair in der Nacht vom 23tenauf den 24ten Juni an die Spitze von 2500 Mann, welche vor Tagesanbruchdas Fort Kehl durch Ueberfall nahmen; sogleich ward dasselbe in Vertheidigungs-stand gesetzt und eine Brücke begonnen, welche Mittags den 25tcn beendigt ward.Am Abend desselben Tages standen 40,000 Mann auf deutschem Boden. DieseStreitmasse drängte den Cordon der Kaiserlichen halbkreisförmig zurück. Condöund Fröhlich zogen das Rhein- und Kinzigthal hinauf; die Contingente des schwä-bischen Kreises nahmen Stellung auf den Höhen des Roßbühls und Kniebis bei

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