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Donauwcrth den Strom abermals zu überschreiten, und mit ihm vereint Jour-dan anzugreifen.
Bis setzt hatte Moreau in seiner Verfolgung nur geringe Thätigkeit entwickelt.Gleichwohl war kaum zu hoffe», daß er die Ocstcrreichcr aus ihrer ausgedehntenAufstellung werde ungestört abzieben lassen. Es standen nämlich bei Höchstädtan der Donau 10 Bataillone, 16 Schwadronen; zwischen Ammerdingen undForheim 12 Bataillone 18 Schwadronen; bei Mödingcn 9 Bataillone 13 Schwad-ronen; und 2 Bataillone 22 Schwadronen bei Nördlingen. Es schien daherzweckmäßig, die Feinde durch eine Schlacht zu entfernen, zu welcher der Erzher-zog folgende Disposition gab: General Fröhlich überschreitet die Donau beiGünzburg, rückt an die Brenz und unterstützt dadurch die Unternehmung deslinken Flügels, von welchem ü Bataillone 12 Schwadronen über Dillingen undMedlingen gegen Heidcnheim vorgehen; der Rest dieses Flügels greift Dischingcn;die Division bei Ammerdingen und Forheim, vom rechten Flügel bis auf 19^Bataillone 24 Schwadronen verstärkt, Dunstclkingen und Ncresheim an; diegleichfalls verstärkte Vorhut beschäftigt die Gegner bei Bopfingcn und setzt sich inden Besitz des Schwcindorfer Waldes zwischen Nördlingen und Neresheim.
Mit dem Morgen des Uten August sollten alle Truppen das Gefecht begin-nen; indeß am Abend vorher vertrieb die bei Dunstelkingen stehende französischeBrigade die österreichischen Vorposten aus der Gegend von Egtingcn und rückte,da der Obergeneral sie durch das ganze Centrum unterstützen ließ, bis auf dieHöhen von Ammerdingen und Aufhausen, wo ein heftiger Regen den Kampf zubeendigen nöthigte. St. Cyr hatte von hier in der Ferne den Marsch der vonMödingen kommenden Truppen bemerkt, und auf einen allgemeinen Angriff hieram nächsten Morgen geschlossen. Als sein Antrag, die frühere vortheilhafte Stel-lung wieder einnehmen, und die Abtheilung Duhesme's heranziehen zu dürfen,keinen Eingang fand, sendete er, um sich wenigstens den Ucbergang über dieEgge zu sichern, 3 Bataillone dahin, 3 Bataillone giengen nach Dunstelkingenzurück, 6 Bataillone blieben bei Osterhofen, 17 Schwadronen vorwärts Eglingcnund die übrigen 6 Bataillone auf die waldige Höhe Aufhausen gegenüber. Wäh-rend des Gefechtes war eine Brigade des linken Flügels bis Kösingen undSchweindorf vorgerückt, und lagerte bei und zwischen diesen Dörfern.
Fröhlich überschritt am Morgen des Uten August bei Günzburg die Donau,und erreichte Langenau und Albeck, ohne auf den Feind zu stoßen. Die vonHöchstädt gegen Medlingen vorgehenden Truppen vertrieben die Abtheilung Duhes-me's von diesem Orte und Giengen stellte sich bei Oggenhausen auf und be-setzte Heidenheim, von wo der Troß des französischen Heeres in größterEile nach Aalen sioh. Die andere Hälfte des österreichischen linken Flügelshinderten jene durch ihren Marsch über Burghagel Duhesme's Vereinigung mitdem Reste der Armee, so daß er bis Geislingen zurückwich, erfüllte aber ihreeigentliche Aufgabe, den Angriff auf Dischingen, nicht. Sie nahm vielmehr bei