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griffe auf Waldkirch vor (ü), wo die Franzosen (LL) Stellung genommenhatten; hier entspann sich ein lebhaftes Gefecht, das bis zur Nacht fortdauerteund damit endigte, daß die Franzosen auf dieser Seite bis in den Langendenz-lingerwald CH) zurückgedrängt wurden, und Nauendorf bei (mm) Stellung nahm.
Um die lOte Vormittagsstunde gieng die zweite österreichsche Colonne unterWartensleben von Heimbach über Landeck, Mundingen und Theningen (dd)zum Angriffe auf Emmendingen vor. Die Division Duhesne ward nach einigemWiderstände über die Elz zurückgedrängt, und brach die Brücke hinter sich ab.
Die dritte Colonne unter Latour, welche in mehreren Colonncn (ee) gegenMaltcrdingen und Köndringen vorgedrungen war, fand von Seiten des franzö-sischen linken Flügels hartnäckigen Widerstand. Gleichwohl gelang es ihr, Mal-terdingen zu forciren, und sich des Ueberganges bei Köndringen, so wie des jen-seits gelegenen Dorfes Theningen zu bemächtigen. Die Demonstrationen der viertenösterreichischen Colonuen gegen Riegel (/'/') begünstigten diese Fortschritte derOesterreicher nicht wenig.
Das Gefecht endigte gegen Abend, worauf Moreau in die Waldungen zwi-schen Riegel und Gundelfingen zurückwich und dort Stellung nahm (ll). Lan-gcndenzlingen und Heuweiler blieben von den Franzosen besetzt. Die Oesterreicherbezogen die Stellung (mm).
Am 20. October ließ der Erzherzog nach Herstellung der Brücken über die Elzdie Franzosen bei Langendenzlingen, Neuweiler, Nimburg und Riegel angreifen,und verdrängte sie aus den auf beiden Flügeln gelegenen Orten. Am 3ten Tagebeabsichtigte er die Fortsetzung des Angriffes, allein Moreau hatte bereits denRückzug in die starke Stellung bei Schliengen angetreten, und Desair mit zweiDivisionen bei Breisach über den Rhein und von da nach Kehl gesendet.
Der Erzherzog beschloß, seinem Gegner auf dem Fuße zu folgen und ihnunverzüglich anzugreifen, ehe es Desair möglich wäre, zu Moreau's Gunsten eineDiversion zu machen; doch sendete er zur Sicherung des Rückzuges 6 Batailloneund 2 Cavalerie-Regimenter nach Kehl zur Verstärkung des dortigen Blokade-Corps.
Inzwischen hatte Moreau mit den ihm noch gebliebenen 38,000 Mann folgende Plan desStellung bezogen: Der rechte Flügel (24 Bataillone, 20 Schwadronen) unterFerino auf den Höhen zwischen Kandern und Unter-Eckencn (« «); den Vor- "postcn in den Dörfern Kandern, Sitzenkirchcn, Ober- und Unter-Eggcnen, undauf den Höhen von Bürgten, Schelsingen und Vogelbach. Der linke FlügelSt. Cyr (24 Bataillone, 24 Schwadronen) auf den Höhen von Licl, Schliengenund Steinstadt ibb'), diese Dörfer, nebst den gegenüberliegenden Höhen rechtsund links von Mauchcn gleichfalls von Vortruppen besetzt. Die Reiterei zwischenHolzen (ce) und der kalten Herberge.
Der Erzherzog benützte den 23. October hauptsächlich zur Verstärkung seineslinken Flügels, mit welchem er den Hauptangriff zu unternehmen beabsichtigte,weil er von dort aus der Brücke von Hüningen, dem einzigen Rückzugspunkteder Franzosen, um ein Beträchtliches näher war, als im Rheinthale. Am Abendedes 23ten bildete der Erzherzog folgende Colonnen: Die erste 37,, Bataillone,