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[Band 1.]
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20,000 Mann) aus der nach Brescia; und die Mitte, die er in Person führte(4 Divisionen, 32,000 Mann) zwischen dem Garda-See und der Etsch. Erhoffte, die verschiedenen Observationscorps auf das Belagerungscorps zu werfen,und sofort das Schicksal Italiens unter den Mauern von Mantua an einemTage zu entscheiden.

Bonaparte traf sogleich die nöthigen Maaßregeln. Er berief Augerean von Leg-nago nach Roverbella und verstärkte ihn durch eine Brigade und 2 Bataillone vonSerruriers Corps unter Dallemagne; diese Truppen grenzen sogleich auf dasrechte Mincio- Ufer über.

Am 30. Juli setzten die Kaiserlichen ihre Bewegung fort. Quosdanovich'Srechter Flügel sitzte sich in Brescia fest; die Mitte drang bis Ponte Sän Marcovor; der linke Flügel kämpfte den ganzen Tag vergebens bei Salo, um Guycuzu überwältigen, der, entblößt von Lebensmitteln und beinahe ohne Munition,mit bcwundernswerther Ausdauer ein offenes Gebäude vertheidigte. Massen« setzteseine rückgängige Bewegung fort, räumte Verona und vertheidigte das Terrainvom Tartaro bis zum Mincio Schritt vor Sckritt.

Wurmser's Bewegung ward daher siegreich vollzogen; durch eine directe Be-wegung war ihr nicht mehr zu begegnen; man mußte manövriren, um ihm Ein-halt zu thun.

Allein Bonaparte hatte den Hauptfehler der Combinationen seines Gegnersbereits durchschaut. Er vereitelte sie durch einen jener Züge des Genies, welcheeben so sehr durch ihre Einfachheit, als durch ihre großen Resultate in Erstaunensetzen.

Der Feldmarschall dirigirte seine 3 Colonnen conzentrisch auf Mantua, abersein rechter Flügel, getrennt durch den Garda-See von den beiden andern, hatvon diesen keine Unterstützung zu erwarten. Angefallen von dem Reste des fran-zösischen Heeres muß er unter dem Gewicht desselben weichen; und wenn man,nachdem dieser Flügel außer Gefecht gesetzt ist, sich gegen die Mitte der Kaiser-lichen umwendete, so durfte man hoffen, dieselbe unerwartet zu überraschen, undihr bei gleicher Zahl ein Treffen anzubieten» Und so kam es auch, aber um denPreis unerhörter Tapferkeit und Thätigkeit.

Man opferte die Belagerung von Mantua, ihre großen Arbeiten, ihr reichesMaterial auf; man ließ dem Feldmarschall die Freude des ersten Erfolgs, unddiejenige, den Platz zu befreien und aufs Neue mit Bedürfnissen zu versehen,während die ganze Armee sich links wendete, und Quosdanovich entgegeneilte, fest ent-schlossen, ihn nicht über das südliche Ende des Garda-Sees Hinausrücken zu lassen.

Der ganze Tag des 3lten und die folgende Nacht wurde verwendet, diefranzösischen Divisionen vom Mincio an die Chiese zu bewegen. Während siedebouchirten, marschirten Säuret und Dallemagne, die jetzt die Vorhut erhaltenhatten, der erstere auf Salo, der zweite auf Lonato, das er vom Feinde besetzt fand.

Säuret griff die noch immer mit Guyeu kämpfcndcn Kaiserlichen in den Flan-ken an, und nabm Salo. Dallemagne stieß auf größere Schwierigkeiten; alsjedoch Verstärkungen anlangten, schlug cr die österreichische Division, die sich

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