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[Band 1.]
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gegen alle Kugeln zu schützen versprach, griff immer weiter um sich, so daß sichihm bereits einige tausend Menschen angeschlossen hatten. Eine Division wardgegen ihn gesendet und versprengte seine Truppen; er ward gefangen und hin-gerichtet.

Sobald Bonaparte zurückgekehrt war, ließ er die zugänglichen Punkte derKüste befestigen. Junot hatte bei El-Arish Stellung genommen, um Ibrahimund Djezzar zu beobachten; andere Abtheilungen wurden gegen die Einfälle derMameluken aufgestellt. Durch ihre Bewegungen wurde Murad aufgehalten undaus Unter-Egypten verjagt. Man behauptete, daß er auf seiner Flucht fast ohneBegleitung bis zu den Pyramiden gelangte. Nachdem er die höchste erstiegen hatte,brachte er einen ganzen Tag auf derselben zu, und betrachtete den Schauplatzseines zertrümmerten Ruhmes. Man stellte ihm nach, allein er fand Zeit, nachdem Fayum zu entweichen.

Bonaparte war auf jedes Ereigniß gefaßt; als er erfuhr, daß die türkischeFlotte vor Alerandria erschienen sey, daß der Pascha von Rhodus mit 15,000Mann gelandet habe, und das Fort von Abukir von ihm angegriffen und genom-men worden sey.

Statt diesen ersten günstigen Erfolg zu bcnützcn, befestigten sich die Türkenum Abukir, entweder um die ihnen von Murad zugesagte Unterstützung abzuwar-ten, oder um eine Schlacht anzunehmen. Sie sollten nicht lange auf letzterewarten. Bonaparte eilte mit 2 Infanterie-Divisionen und der Reiterei von Caironach Alerandria. Unverzüglich formirte er seine Angriffscolonnen und setzte siein Bewegung.

Die Front der feindlichen Armee war durch zwei nicht zusammenhängende ver-schanzte Linien gedeckt, welche die ganze Breite der Halbinsel Abukir umfaßte.Die erste Linie war auf beiden Flügeln an 2 Schanzen gelehnt, während bei derzweiten Linie das Hauptwerk in der Mitte lag. Diese Disposition zeugte vonTalent; allein da dem Pascha kein Rückzug offen war, so hatte er sich in die Alter-native gesetzt, zu siegen, oder vernichtet zu werden. Bonaparte traf seine An-stalten zu raschen und entscheidenden Schlägen, wobei er zugleich auf ihre Hart-näckigkeit hinter Verschanzungen und darauf Rücksicht nahm, ihnen die Möglich-keit der Einschiffung abzuschneiden.

Die französische Armee rückte in 3 Colonnen vor: zur rechten Lanncs, zurlinken Lanusse und zwischen beiden die Reiterei unter Murat. Das Feuer dauerteeinige Zeit auf der ganzen Linie; aber endlich brach Murat in die Mitte ein, diedurch nichts gedeckt war; seine Schwadronen zogen sich um die Redoute herum undschnitten den Truppen im selben Augenblicke, als sie die Infanterie zum Weichenzwangen, den Rückzug ab. Dadurch entstand furchtbare Verwirrung. Der größteTheil der Türken stürzte sich in das Meer und'kam in den Wellen um. Nach-dem die erste Linie gesprengt war, kam es an die zweite. Lannes übernahm es,die Redoute zu stürmen und Murat, der sich rechts wendete, das zur Unter-stützung der Redoute aufgestellte Fußvolk über den Haufen zu werfen. Nach einemlebhaften Widerstände ward der Feind durchbrochen. Man drang in die Ver-