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[Band 1.]
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» Im Namen Gottes, des barmherzigen, gnädigen, sehr heiligen, des Herrn»der Welt, der nach seinem Willen über Alles verfügt, der den Sieg verleiht.

»Dieses ist die Darstellung der Gnaden, welche der allmächtige Gott der,, französischen Republik verliehen hat. Durch sie haben wir uns Jaffa'ö in Sy-»rien bemächtigt.

»Djezzar hatte die Absicht, sich mit arabischen Räubern nach Egypten, der» Wohnung der Armuth, zu begeben. Aber Gottes Beschlüsse vereitelten die List»der Menschen. Er wollte Blut vergießen nach seinem barbarischen Gebrauche,»wegen seines Hochmuths und der schlechten Grundsätze, die er von den Mame-»luken eingesogen hat. Er dachte nicht daran, daß Alles von Gott stammt.

»Am 26ten Ramazan umschloß die französische Armee Jaffa. Am 27ten ließ»der Obergeneral Gräben ziehen, weil er sah, daß die Stadt mit Kanonen und»vielen Truppen besetzt sey. Am 29ten war der Graben 100 Fuß lang. Der»Obergeneral ließ Geschütze, Mörser und Batterien auffahren auf die Seite des»Meeres, auf daß Niemand entkomme.

»Am Donnerstag, dem letzten des Ramazan, erbarmten den Obergeneral die»Einwohner Jaffa's und er ließ den Befehlshaber zur Uebergabe auffordern.» Statt aller Antwort ward der Abgesandte verhaftet gegen alle Gesetze des Krie-»ges und Mohameds.

»Da brach Bonaparte's Zorn aus, er ließ das Geschütz und die Bomben»spielen. In wenigen Augenblicken war das Geschütz von Jaffa demontirt. Um»Mittag lag die Mauer in Trümmer; man stürmte und in weniger als einer»Stunde hatten die Franzosen die Stadt und die Forts erobert. Beide Heere»schlugen sich; die Franzosen waren Sieger. Die Plünderung dauerte die ganze»Nacht. Am Freitag hatte der Obergeneral Mitleiden mit den in der Stadt»befindlichen Egypticrn. Reichen und Armen bewilligte er Gnade und ließ sie»mit Ehren in ihr Land zurückkehren. Eben so handelte er gegen diejenigen von»Damaskus und Alepo.

»Im Gefechte wurden mehr als 4000 Mann Djezzars theils durch das Ge-»wehrfeuer, theils durch die blanken Waffen getödtet. Die Franzosen verloren»nur wenige Mannschaft. Es gab nur wenig Verwundete, weil man von der»Seite der Brücke eindrang, ohne gesehen zu werden. O Gläubige Gottes!»Unterwerft euch seinen Geboten, widersetzt euch nicht seinem Willen. Befolget»seine Befehle. Vernehmet, daß die Welt ihm gehört, und daß er sie verleiht,»welchem er will. Das Erbarmen Gottes sey mit euch!»

Diese Feste und Proklamationen erfüllten das Volk von Cairo mit Bewunde-rung, und Niemand dachte daran, sich der Macht des Sultans El Kebir (desFeuers) zu entziehen.

Inzwischen ward Unter-Egypten durch den Betrug eines Arabers beunruhigt,der, begleitet von einigen hundert Fanatikern, aus der Wüste kam und sich fürden Engel El-Mohady ausgab, welcher nach dem Koran in den Zeiten großenUnglücks zur Hülfe der Gläubigen herbeieilt. Diese Schaar bemächtigte sich Da-manhurs, und das Gerücht von den Wundern des Engels, der seine Anhänger

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