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[Band 1.]
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zog sich in eine conzentrkrtere Stellung zwischen Emmingen und Steißlingen, dieMitte bei Auch, zurück.

Noch war nichts bloßgegebcn und man war im Stande, eine Schlacht an-zunehmen. Geschlagen, konnte die Armee sich leicht über Schaffhausen, oder durchden Schwarzwald zurückziehen. Im Falle des Sieges hicng hiervon der Erfolgdes ganzen Feldzuges ab. Man wußte überdieß, daß Massena noch einmal Feld-kirch angreifen würde. Jourdan traf Anstalten, ihn zu unterstützen und sichStockachs zu bemächtigen. Er rückte in demselben Augenblicke gegen diese Stadtvor, als der Erzherzog aus derselben gegen ihn heranzog.

Um diese Zeit schlug man sich im Vorarlberg und im Engadin. Dessolles,unterstützt durch eine Flottille auf dem Garda-See und durch einzelne Truppen-abtheilungen an den Quellen des Oglio, war entlang dem Comer -See gezogen,hatte Sondrio und Tirano hinterlegt und war endlich bis an den Fuß derBerge gelangt, welche die Quellen der Etsch von denen der Adda trennen. Lou-dun hoffte seinem Vordringen durch Verschanzungen Einhalt zu thun, mittelstwelchen er das Defilee von Täufers gesperrt hatte. Allein diese Hindernissewaren nicht hinreichend. Desolles Truppen wendeten sich rechts, erstiegen dieschneebedeckten Berge und senkten sich von dort in eines der Thäler herab, inwelcher die Etsch entspringt. Auf solche Weise gelangten sie nach Glarus, dassie durch Ueberfall nahmen und dadurch in Louduns Rücken standen; in demselbenAugenblicke griff Lecourbe Täufers an und nahm die Posten Nauders und Fin-stermünz. Die 5000 Mann starke österreichische Brigade mußte das Gewehrstrecken und nur ihr Commandant entkam mit einigen Reitern.

Dieser glänzende Erfolg kam zu spät. Ueberdieß glaubte Massena, ohne dessenFolgen abzuwarten, Hotze's Abmarsch mit 10,000 Mann zu einem abermaligenAngriffe von Feldkirch benützcn zu können. Diese lang bestrittene Stadt liegtzwischen zwei Wäldern etwa 1% Stunden vom Rhein in dem engen Thale derJll. Dieses wird durch eine Kette von Hügeln gebildet, welche auf fast senkrech-ten Felsen ruhen.

Die Stadt ist nur zugänglich auf den Straßen von Bregen; und Maienfeld.

Feldkirch" zusammenhängende Linie von Feldwcrken CAA) verband den Blascnbergmit den Anhöhen, über welche die Straße von Chur und Maienfeld über Nen-dcln nach Feldkirch führt. Parallel mit dieser Linie lief vor ihr eine zweite (2? 2?)von den vordersten Häusern von Ditis bis an den Wald des Rosaberges, dessenSaum vor der Nendelmühle bis in die Höhen von Gallmicht durch einen Verhaugedeckt war (CC). Auf den von Wald entblößten Hügeln des linken Flügelswaren mehrere einzelne Schanzen aufgeworfen (2)2)). Zur Besetzung dieserStellung hatte Jellachich nicht mehr als 5 Bataillone und 2 Schwadronen. DieVerschanzungen, so wie der Uebergang über die Jll bei Nöfels waren mit 4 Ba-taillonen besetzt; 1 Bataillon und 2 Schwadronen standen auf der Höhe der altenSchweizer-Schanze in Reserve (22 22). Einige Abtheilungen Landesschützen hat-ten den Abhang des Rojabcrgcs und den Verhau besetzt QFF').

Massena vereinigte die Brigade Oudinot und die Division Mcnard (12 bis