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zwischen St. Luzia und Tomba, und ward sofort in Folge vorgenommener Re-cognoszirungen auf folgende Weise difponirt:
Hohenzollern (12 Bataillone 12 Schwadronen) sollten Villa Franca besetzen,die Straße nach Mantua beobachten, und Abtheilungen nach Povegliano undJsol-alto senden; General Zoph mit 8 Bataillonen, 2 Schwadronen über Dosso-bono gegen Azzano; General Kaim mit 7 Bataillonen 2 Schwadronen über Casadi Davide gegen Magnano rücken; letzterem sollten 13 Bataillone und 6 Schwadronen als Reserve folgen. General Mercandin (6 Bataillone und 10 Schwad-ronen) war gegen den rechten Flügel der Franzosen über Pozzo bestimmt. DieAusführung dieser Bewegung ward auf den 5ten April verschoben.
Scheerer, durch die häufigen Recognoscirungen der Oestcrrcicher aufmerksam ge-macht, befahl noch in der Nacht auf den 4ten die bei Sanguinetto, Jsola-Porca-rizza und Mazzagata stehenden Divisionen, sich ungesäumt in der Gegend vonBntta-pietra zu conzentrircn; in einem am 4ten April gehaltenen Kriegsrathewurde beschlossen, mit dem nächsten Morgen zum Angriffe zu schreiten. Da mandurch eingegangene Kundschaften vernahm, daß ein Corps von etwa 8000 Mannbei Villasranca, ein stärkeres bei Somma-campagna stehe, so sollte Serruriergegen ersteres, Moreau mit den 2 Divisionen Hatry und Montrichard gegen daszweite marschiren, während die Divisionen Victor und Grenier nach S. Giacomorückten, um den bei Verona vermutheten Heerestheil festzuhalten. Die DivisionDelmas ward angewiesen, bei Dosso-bono eine allgemeine Reserve zu bilden.Durch die verdorbenen Wege wurde der Marsch der entfernten Divisionen ummehrere Stunden verzögert.
Zwischen S. Giacomo und Pozzo stießen die Divisionen Victor und Grenier aufdie erste Colonne der Oesterreicher, deren vorderste 3 Bataillone in kurzer Zeitgesprengt wurden; das nächste Infanterie-Regiment formirte sich zwar und rückteentschlossen gegen den Feind, mußte aber, auf beiden Flügeln umfaßt, gleichfallsdas Feld räumen. Umsonst suchte Mercandin an der Spitze seiner Reiterei wenig-stens den Rückzug zu decken; als ein Kartätschschuß ihn tödtlich verwundete, flohAlles in völliger Auslösung. Die Republikaner drangen lebhaft nach, und er-reichten bald das Lager bei Tomba, wo 8 Schwadronen standen und eben 4 Ba-taillone der Besatzung von Verona eintrafen. Unter dem Schutze dieser Truppensammelten sich die Geschlagenen einigermaßen, allein schwerlich hätte man den über-legenen Feind lange aufgehalten, wäre nicht von einer andern Seite Unterstützunggekommen. Kray, mit der mittlern Colonne in der Gegend von Magnano gleichfallsim Gefechte, schloß aus dem schnell zurückgehenden Feuer des linken Flügels aufeinen Unfall desselben, und führte 9 Bataillone 6 Schwadronen der bei Casa diDavide stehenden Reserve rasch gegen die Etsch; er stieß auf die linke Flanke derRepublikaner, welche, aus 12 Geschützen unerwartet beschossen und sofort mit demBajonette angegriffen, mit beträchtlichem Verluste in die Flucht geschlagen wur-den. Einige Bataillone hielten durch die Vertheidigung des Dorfes S. Giovannidie Verfolgenden etwas auf; der Rest wich in großer Eile nach Raldon undBagnolo, wo er hinter einem Wassergraben wieder Stellung zu nehmen suchte;
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