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seine Besatzung mit den Waffen in der Hand durch die Cantonnirungen der Kai-serlichen, welche die Lombardei erobert hatten, nach Savoyen.
Im Laufe des Feldzuges suchte Championnet vergeblich mit dem rechten Flü-gel der Armee die Verbindung herzustellen, welcher unter St. Cyx bei Genuastand; eben so wenig gelang es ihm, die belagerte Festung Coni zu entsetzen.Melas schlug ihn bei Savigliano und Fossano und versetzte ihn außer Stand, dieBelagerung zu stören, worauf er den Platz zur Capitulation nöthigte. Die Kai-serlichen unternahmen hierauf einige Versuche gegen die Umgegend von Genua;allein St. Cyr behauptete sich im freien Felde und führte manche Streifzüge indie Ebene von Alessandria aus; diese wurden gleichfalls zurückgewiesen, undsofort der Angriff auf das nächste Jahr verschoben.
V.
Die Franzosen ergreifen die Offensive in der Schweiz und am Rhein.
Wiederbesetzung der Linth (31. August); — des St. Gotthardts (26. Oktober). — Blocki-rung von Philippsburg (27. August). — Plan der Verbündeten.
Zu derselben Zeit, als Joubert und Championnet ihre Operationen begannen,entwickelte Massen« siegreich seinen rechten Flügel. Zur Unterstützung dieser Be-wegung machte er entlang der ganzen Front der Limath nachdrückliche Demonstra-tionen, während die Division Chabran die Sihl passirte, sich zwischen Einsiedelnund dem Züricher-See hindurch zog und die feindlichen Vorposten vor sich hertrei-bend, bis an die Linth rückte. Gleichzeitig hinterlegte Molitor das Muttenthalseiner ganzen Länge nach, nahm den Bragelberg mit stürmender Hand, giengdurch das Klönthal und nahm an der obern Linth Stellung. Lecourbe endlichreinigte in einer Reihe rühmlicher Treffen die Ufer des Luzerner-See's, die obereReuß, bemächtigte sich des St. Gotthards und stellte die Verbindung mit Tur-reau wieder her, den Souwarows entsendete Truppenabtheilungen bis in dasuntere Wallis zurückgedrängt hatten. Durch diese Erfolge vergrößerte sich diefranzösische Linie, indem sie sich auf den St. Gotthardt, den Simplon, die Linth,den Züricher-See, die Limath und den Rhein stützte.
Auf der andern Seite drang Müller, während er Moreau's Ankunft abwar-tete, mit der gegen Deutschland bestimmten Armee über den Rhein, bemächtigtesich der Städte Heidelberg und Heilbronn und blockirte Philippsburg.
Massen« hielt den Knoten aller dieser Combinationen in seiner Hand. DerDorsprung der Schweiz diente der Invasion in Schwaben und Italien zum Stütz-punkte. Die Verbündeten sahen ein, daß die Expedition nach Holland keine Vor-theile gewähren konnte, so lange man den französischen Heeren in Deutschlandund Piemont die Offensive überließ. Man entwarf daher den Plan zu einem
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