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[Band 1.]
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lischer Kerntruppen unter den Generalen Ralph, Abercrombi'e, Dundas und Pul-teney, 15,000 Russen unter Herrmann, Essen und Emme bildeten die Armee desHerzogs von Aork, der den Oberbefehl übernommen hatte. Die Hilfsquelleneines unermeßlichen Materials waren nicht gespart worden und die Politik hatteden militärischen Operationen durch eine Reaction zu Gunsten des Hauses Ora-nien vorgearbeitet.

Der Zeitpunkt der Landung war gleichfalls günstig. Wenn zu den Unfällen,welche die Republik seit dem Wiederanfange der Feindseligkeiten erfahren hatte,auch noch der Verlust der Schweiz und die Einnahme von Holland gekommen,und diesem ein Rückenangriff des äußersten linken Flügels der Heere, welche denRhein vertheidigten, gefolgt wäre, so hätte die Coalition ohne Zweifel den Siegdavon getragen.

Nach dem Vertrage von 1795 hatte die neue batavische Republik 2 Divisionen(20,000 Mann) aufgestellt. Ueberdieß war festgesetzt worden, daß das Direkto-rium 24,000 Mann auf eigene Kosten in der Republik erhalten solle. Aber diesesHülfscorps erreichte den kompletten Stand lange nicht; es befanden sich kaum10 — 12,000 Franzosen in Holland, welche Zahl kaum hinreichte, den Aufschwungzu paralysiren, den die Verbündeten von dem Volke erwarteten.

Die geheimen Unterhandlungen, welche nicht ohne Erfolg mit der batavischenFlotte angeknüpft waren, hatten großen Einfluß auf die Wahl des Landungs-punktes. Die batavischen Schiffe lagen in Terel vor Anker, wohin der Zugangdurch das Fort du Helder vertheidigt wird.

Die Expedition nahm ihre Richtung nach der Sandspitze, auf welcher jeneskleine Fort liegt. Zu gleicher Zeit zeigten sich einige Abtheilungen auf der Ost-grenze, um das Volk durch Aufsteckung der oranischen Fahne zu gewinnen.

Betrachtet man diese Maaßregeln von der militärischen Seite, so hatten sieihre Vortheile, wie ihre Nachtheile. Wenn es als Regel gilt, eine Landung stetsauf einer Halbinsel zu bewerkstelligen, weil die ersten ans Land gesetzten Truppeneine natürliche Flankendeckung haben und während sie sich verschanzen, demHauptcorps die Zeit verschaffen, sich zu organisircn; wenn man ferner durch Be-drohung mehrerer Punkte an der Grenze die batavischen Streitkräfte getheilt er-hielt, so theilte man sich anderseits selbst und war nicht im Staude, sich zueiner festgesetzten Zeit zu sammeln; da, wo man landete, fand man nicht Raumgenug, sich zu entwickeln. Die nördliche Spitze von Nord-Holland bildet einerings vom Meere umflossene Sandbank. Je weiter man gegen Süden geht, destomehr gelangt man in ein Netz von Ueberschwemmungen, Seen und weiten Pol-ders, welche durch einen 2 Stunden breiten Gürtel von Dämmen von dem Meeregetrennt sind.

Die Polders, eine Ererbung der Zeit und der Industrie über die Gewässer,bilden ein niederes und sumpfiges angeschwemmtes Land, welches mit Hülse vonDämmen, breiten Gräben und Abzugskanälen gegen Ueberschwemmungen gedecktist, die den Boden in eine Menge kleiner Inseln theilen.

Die Halbinsel endigt sich in den Zijper-Deich. Nicht weit davon bilden die

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