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Polders Hear Huizen Waard, Schermer, Beemster und Permer eine Grenze,welche sich rechts bis an die Zuiderzee ausdehnt und durch die Teiche vonAlkmaar sich mit dem Busen von 2y und dem Harlemer Meer verbindet. DasTerrain, welches einige Schwadronen zur Zeit der ersten Eroberung über dasEis zurücklegten, bildet daher gewöhnlich ein unentwirrbares Labyrinth, das über,schwemmt werden kann und bei sedem Schritte Stellungen darbietet, welche sicheben so gut, wie die Felsen und Waldströme der Schweiz zu einer hartnäckigenVertheidigung eignen.
Die batavische Division Daendels (7—8000 Mann) lag hier in Cantoni-rung; die zweite Division unter Dumonceau (6—7000 Mann) bewachte die Ost-grenze, und die französischen Truppen, welche Brune befehligte, beobachtete dieMündungen der Maas, wo man eine Landung befürchtete.
Am zweckmäßigsten hätte der Herzog von Aork seine Operationen in Zeelandbegonnen. Dadurch, daß er sich des Laufes der Maas versicherte, hätte er diebatavische Armee von den Verstärkungen abgeschnitten, welche die französischeRegierung ihr zuschicken mußte; zugleich hatte er sich eine starke Basis gesichert,um den Feldzug längere Zeit fortzusetzen.
Trotz diesen einleuchtenden Gründen erschien das erste engliche Geschwaderunter Abercrombis Befehle (17 —18,000 Mann), geleitet von dem Admiral Mit-chell, in der Nähe des Forts Helder. Der Commandant desselben und der bata-vische Admiral wurden zur Uebergabe aufgefordert, wiesen jedoch den Antrag zu-rück. Ungünstige Winde nöthigten das Geschwader, die offene See zu gewinnen.Stürme hielten es 5 Tage lang vom Ufer entfernt; diese kurze Zeit benützte diebatavische Regierung mit großer Thätigkeit, indem sie zahlreiche Aushebungen an-ordnete, die Nationalgarde des Ostens in Bewegung setzte, um jene Abtheilungenzurückzudrängen, welche an den Ufern der Assel vorrückten und die ganze Divi-sion Daendels auf der Halbinsel zu conzentriren.
Am 26ten August ankerte die englische Flotte zwischen Callands-Oog und Helder.60 Kriegsschiffe legten sich quer, um durch ihr Geschützfeuer die Landung der Trup-pen zu erleichtern. Die Spitze der Colonnen stieg bei Huisduinen ans Land. Daen-dels setzte ihm einige Bataillone entgegen; sie wurden jedoch durch das Geschützfeuerentfernt gehalten und die Feinde formirten sich in die Dünen, deren ungleicheBeschaffenheit ihre Manöver begünstigten. Der batavische General griff sie inder rechten Flanke an, anfangs mit Erfolg; allein die Schwierigkeiten des Ter-rains hielten ihn auf und nöthigten ihn endlich, zurückzuweichen. Nach einemfünfzehnstündigem Gefechte blieben die Engländer Meister des Schlachtfeldes; diebatavische Division zog sich nach dem Zijper-Deich zurück, während die Besatzungvom Helder entlang der Küste sich durchschlug und mit jener vereinigte. Daen-dels lehnte den linken Flügel an Petten, den rechten an den Zijper-Damm.
Inzwischen dauerte die Ausschiffung fort. Abercrombie besetzte die vom Hel-der ausgehenden Straßen. Da hierdurch der Eingang in den Terel den Englän-dern offen stand, so segelte Mitchell in denselben und drängte die holländischeFlotte in einen durch die Sandbänke des Zuiderzee's gebildeten Kanal (Vte