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[Band 1.]
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bei Würenlos und Kloster Wettingen. Hotze stand auf den Höhen hinter derLinth, bereit, diesen Fluß bei seiner Mündung in den Züricher-See zu überschrei-ten. Jellachich und Linker rückten aus Graubündten nach Glarus, wozu Sou-warows Erscheinen am Fuße des St. Gotthardts sie veranlaßte. Diesen Bewegun-gen Einhalt zu thun, traf Massen« die zweckmäßigsten Anstalten. Lecourbe mußteüber Dissentis in Graubündten einrücken; Soult, durch Molitor unterstützt, solltedie Linth forciren und Hotze bis Rheineck zurückwerfen. Der Obergeneral hattesich den entscheidenden Schlag gegen Korsakow bei Zürich vorbehalten.

Zu diesem Zwecke ward Menard an die Limath herangezogen; nur eine Bri-gade blieb an der Mündung der Aar; während die andre sich an Lorges anschloßund sich nebst diesem bei Dietikon unter Oudinots Commando conzcntrirte. Kleinund Mortier sammelten sich vor Zürich.

Einen Tag früher, als die Verbündeten ihre Unternehmung beginnen wollten,wurden sie am Morgen des 25ten Septembers angegriffen. Um ihre Hauptmassebei Zürich festzuhalten, führte Mortier seine Division auf beiden Ufern der Sihlgegen Wollishofen und Wiedikon, vertrieb die Vorposten aus erstcrm Dorfe, wurdeaber durch herbeieilende Unterstützungen nach dem lebhaftesten Gefechte geworfenund bis auf den Uetliberg verfolgt; Fürst Gortschakof, welcher hier commandirte,gieng am Nachmittage gegen Zürich zurück, da das Geschützfeuer am andern Uferder Limath sich der Stadt immer mehr näherte und sein rechter Flügel durch diefranzösische Reserve-Division bedroht ward. Diese hatte Massen« zwischen Alt-stetten und Schlieren aufgestellt, in gleicher Entfernung mit den bei Zürich fech-tenden und denjenigen Truppen, mit welchen er bei Dietikon den Uebergang überdie Limath zu erzwingen beabsichtigte. Die Division Lorges und eine Brigadevon Menard, zusammen 16,000 Mann, waren hierzu bestimmt. Der Rest derletzter« machte seit einigen Tagen bei Vogelfang auffallende Vorbereitungen zumBrückenschlägen und täuschte dadurch den bei Würenlos und Klein-Wettingenstehenden General Durassow so vollständig, daß er den größer« Theil seiner Trup-pen in die Gegend von Freudenau führte.

Inzwischen hatte Oudinot bei Dietikon alle Vorbereitungen zum Uebergangenach Mitternacht beendigt. Zahlreiche Batterien dienten zur unmittelbaren Deckungdesselben und 12 Geschütze, dem Dorfe Oetwyl gegenüber aufgestellt, waren be-stimmt, die Straße von Würenlos zu sperren, welche sich dort hart am rech-ten Flußufer, vom linken völlig beherrscht, hinzieht. Die Vorposten der beiFahr im Angesichte des Uebergangspunktes liegenden drei russischen Batailloneunter dem General Markow entdeckten nicht eher etwas von dem Unterneh-men, bis gegen 5 Uhr Morgens die erste Einschiffung unvermeidliches Geräuschveranlaßte. 600 Mann, auf einmal übergesetzt, vertrieben diese Vorposten ohneSchwierigkeit und bald befanden sich so viele Truppen auf dem rechten Fluß-ufer, daß Oudinot zum Angriffe der Hauptmasse schreiten konnte, welcher nachtapferm Widerstände gänzlich unterlag. Schon um 77 2 Uhr war der Bau derBrücke, anderthalb Stunden später der Uebergang vollendet und das Corps nachdem ihm angewiesenen Punkte in Bewegung. Etwa 6000 Mann rückten nach

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Plan derUmgegendvon Zürich.