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tober zu einem Vertrage führten, kraft dessen die Verbündeten sich anheischigmachten, sich wieder einzuschiffen und den Republikanern 8000 in den früherenFeldzügen gemachte Gefangene ohne weitere Gegenbedingungen zurückzugeben.
VII.
Invasion der Schweiz durch die Verbündeten. — Niederlage derselben
Schlacht bei Zürich (25.-26. September)_Souwarvw's Marsch (23.-27. September). —
Sein Rückzug (28. September — 4. Oktober). — Ende des Feldzuges. —Bonaparte — erster Consul.
Massen« harrte mit Sehnsucht des Augenblickes, der ihm gestattete, die Be-wegungen zu benützen, die im feindlichen Lager statt hatten. Er beschloß, denAngriff zu brüsksten, sobald die letzten Colonnen des Erzherzogs die Brücke vonSchaffhausen passirt haben würden.
Korsakow war mit 26,000 Mann an der Limath angelangt. Hotze (10,000Mann), Jellachich (7000 Mann) und Linken (9000 Mann) hatten eine gleicheZahl Combattanten unter ihren Befehlen: Der erstere stand an der Südspitze desZüricher-Sees; die beiden andern in Graubündten.
Souwarow führte 21,100 Russen und Kaiserliche aus Italien herbei. DieEmigranten unter Condö und die Baiern waren etwa 10,000 Mann stark gegenConstanz im Anmärsche. Nur noch weniger Tage bedurfte es und eine Massevon 80,000 Combattanten siel anf die helvetische Armee, welche auf folgendenPunkten vertheilt stand: Chabran (8000 Mann) von Basel bis zur Aar; Me-nard (9000 Mann) an der Limath; Lorges, Mortier, Klein und die Reiterei(30,000 Mann) an der Linth; Soult (10,000 Mann) bei Glarus; die BrigadeMolitor der Division Lecourbe (3000 Mann) und die Brigade Gudin (3000 M.)am St. Gotthardt. Die Brigade Loison (6000 Mann) im Thale der Reuß;endlich Turreau (7 —8000 Mann) in Wallis.
Zieht man die Streitkräste Chabran's und Turreau's ab, von denen der einedie italienische, der andere die Donau-Armee im Schach hielt, so bleiben gegendie große Armee unter Souwarow kaum 60,000 Mann.
Die Vereinigung jener Streitkräfte war daher eine entscheidende Operation;man mußte sie entweder vereiteln oder der Feldzug war verloren. Die Augen-blicke waren kostbar, denn schon formirten sich Korsakows und Hohes Colonnenzum Angriffe, als Massen« denselben zuvorkam.
Fünftausend Russen waren in der zweiten Hälfte des Septembers zu Hotze'sCorps abgerückt. Die meisten Truppen Korsakows standen in der nächsten Um-gegend von Zürich, 3 Bataillone bei Fahr, 8 Bataillone und 10 Schwadronen