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IV.
Ende der Operationen in Dentschland.
Wiederanfang der Feindseligkeiten (22. November). — Treffen bei Ampfing (1. Dezbr.) —Schlacht bei Hohenlinden (3. Dezember). — Operationen der gallo -balavischen Armee.
Zu Luneville wurden Conferenzen wegen eines allgemeinen Friedens eröffnet;sie führten jedoch im Anfange zu keinem Resultate. Zahllose Schwierigkeiten er-hoben sich. Man konnte sich nicht vereinigen über die Zurückgabe von Mantuaund den Platzen an der Etsch, auf welche die republikanischen Bevollmächtigtenbestanden. Es ward daher abermals zu den Waffen gegriffen.
Ulm und Jngolstadt waren unter der Bedingung einer Verlängerung desWaffenstillstandes den französischen Truppen übergeben worden, aber zu gleicherZeit hatte das Wiener Cabinet unermeßliche Rüstungen getroffen. Seine mili-tärische Operationen wurden siankirt durch die Aufstände in Toskana und inNorddeutschland, deren jeder durch eine kaiserliche Division unterstützt ward. Gegendie französischen Heere in Baiern stand der 18jährige Erzherzog Johann mit130,000, in Tirol der Feldmarschall Bellegarde mit 100,000 Mann.
Diesen Streitkräften und den insurrectionellen Bewegungen, die sie unterstützten,setzte die französische Republik folgende Massen entgegen:
1) am Main die gallo -batavische Armee (20,000 Mann) unter Augereau,dessen Auftrag dahin gieng, Westphalen, Franken und Thüringen zu unterwerfen;
2) an der Donau und am Jnn die große deutsche Armee (140,000 Mann)unter Moreau, in 4 Corps und die Reserve-Reiterei getheilt;
3) an der Chiesa, in Folge der Convention von Alcssandria, die italienischeArmee (90,000 Mann) unter Brune;
4) das Beobachtungscorps des Südens (10,000 Mann) bei Genf unterMurat zusammengezogen und beauftragt, auf dem rechten Ufer des Po zu opcriren;
5) endlich die zweite Reserve-Armee (15,000 Mann) unter Macdonald,deren Stärke dem Feinde unbekannt und die in Graubündten eingerückt war.
Sobald der Waffenstillstand abgelaufen war, begannen der Erzherzog undMoreau ihre Bewegungen.
Der Erzherzog hatte den General Hiller mit 20,000 Mann links an denobern Jnn, den General Klenau mit 10,000 Mann rechts nach Regeusburgund den General Simbschett (10,000 Mann) an den Main detachirt. Es bliebenihm daher noch gegen 90,000 Mann, die er in Masse gegen die Jsar dirigirenwollte, um die französische Armee von derselben ab und an das Gebirge zu drängen.
Moreau hatte seine Streitkräfte auf folgende Weise disponirt: Eine DivisionLecourbe's stand am Fuße der Tiroler Berge, die beiden andern bei Helfendorf;die Reserve (Richepanse, Grandjcan, Dccaen) rechts von München; links von
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