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Während dieser Ereignisse auf dem linken Flügel und in der Mitte der Fran-zosen rückte Friant mit dem größten Theile seiner Division zwischen Spillbergund Zeckwar (oo) vor und bestrick) mit seinem Vortheilhaft aufgestellten Geschützedie linke Flanke der Preußen; seine Tirailleurs drangen in die Dörfer Benndorfund Zeckwar Qp) ein und zwangen durch ihr Flanken- und Rückenfeuer die Bri-gade des Prinzen Heinrich von Preußen CSS'), sich schleunigst nach Rehhausenzurückzuziehen. Die Division Schmettau, dadurch in ihrer linken Flanke entblößt,und durch den bereits erlittenen großen Verlust beträchtlich geschwächt, wich bishinter den Bach von Rehhausen zurück CTT). Wartensleben, durch den ver-unglückten Angriff der Reiterei des Prinzen Wilhelm gleichfalls blosgegeben,vermochte der vordringenden Division Morand nicht zu widerstehen und wardgleichfalls gegen Rehhausen zurückgedrängt.
Die preußischen Generale sahen jetzt ein, daß die Schlacht unrettbar verlorensey, wenn der gegen Rehhausen vordringende linke Flügel der Franzosen nichtaufgehalten würde; sie sormirten daher eine neue Colonne aus der Reserve unddrangen mit derselben über Sonncndorf ( U ) vor, während eine Plänklerliniedieser Bewegung im Thäte folgte; allein auch diese Colonne ward von Morandgeworfen und bis hinter die Emsenmühle zurückgedrängt. Morand stellte hieraufsein Geschütz O r) auf den vorthcilhaften Höhen von Sonncndorf auf und be-strich von hier aus die weichenden Preußen in der rechten Flanke.
Unterdessen hatte Friant nicht ohne heftigen Kampf mit der Division Oraniendie Dörfer Benndorf und Poppel genommen und war mit einer TirailleurlinieCss) entlang dem Walde fortgerückt, der sich gegen Eckardtsberge hinzieht. Aufseinen beiden Flanken gesichert, ließ Davoust sofort in der Mitte das Dorf Tauch-witz durch Gudin nehmen, worauf die 3 Divisionen Schmettau, Wartenslebenund Oranien sich in Unordnung, die erste gegen Eckardtsberge, die zweite gegenReisdorf, die dritte über Auerstädt QFF) zurückzogen, nachdem sie beinahedie Hälfte ihrer Mannschaft verloren hatten.
Kalkreuth, der mit den beiden Reserve-Divisionen zwischen Auerstädt undGernstädt CFJ^FF) stand, rückte zwar bis hinter Poppel und Rehhausen CXX)vor, wobei eine Grenadier-Brigade die linke Flanke deckte und Blüchers Reitereidas zweite Treffen formirte. Allein von Morands Geschütz nachdrücklich enfilirt,vermochte er sich in dieser Stellung nicht zu behaupten und wich daher wieder inseine anfängliche Stellung ( FFFV) zurück. Die Franzosen besetzten Lisdorf ( t)und drangen gegen Eckardtsberge vor CO, wohin Gudin über Tauchwitz undPoppel folgte (u u)- Abends 4 Uhr wich die linke Flügel-Division Arnim gegenEckardtsberge zurück, wo sie (1^10 unter dem Schutze einer starken BatterieStellung nahm. Davoust ließ sie durch 2 Colonnen angreifen Cw) und warfsie bis hinter Eckardtsberge zurück, wobei 22 Kanonen in seine Hände fielen.
Auf dem linken Flügel griff Morand (V«0 die preußische Reserve-DivisiontKuhnheim an, die sich nach Auerstädt zurückzog und dort auf's Neue Stellungnahm QZZ), wobei Blücher das zweite Treffen bildete CA‘A').
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