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Auf dem linken Flügel der Franzosen ward die Division Legrand C/t/0 beiLawden auf dem Marsche nach dem vorliegenden Walde von der russischen Rei-terei (II) angegriffen, wies aber, unterstützt von 2 Regimentern der GardeUO, alle Anfälle zurück und bemächtigte sich des Waldes von Lawden
Von diesem Augenblicke an räumten die russische Reiterei und die Vorhutunter Bagration das freie Feld vor der russischen Hauptstellung; letztere zog sichüber die Brücke des Amtes Hcilsbcrg auf das rechte Alle-Ufer zurück, wo siesich CNN} als Reserve aufstellte.
Jetzt rückte Legrand (»»)/ den linken Flügel an das Holz von Lawden ge-lehnt, gegen die Redoute (S) vor, während St. Hilaire (oo) gegen die rus-sische Mitte sich bewegte und St. Cpr (pp) znr Unterstützung nachfolgte. DieRedoute ward von dem 26ten Infanterie-Regiment genommen; allein Bennigsensendete den in der Nähe stehenden General Warncck mit dem Kaluga'schcn In-fanterie-Regimen tc vor (P), der die Franzosen mit großem Verluste wieder ausden eroberten Werken vertrieb; es kam hier zum Handgemenge, in welchem War-ncck gctödtet wurde.
Ein Theil der russischen und der preußischen Reiterei, welche dem Kaluga'-schen Regimente folgte, warf sich auf den getrennten rechten und linken Flügelder Divisionen Legrand und St. Hilaire, brachte diesen beträchtliche Verluste beiund eroberte den Adler des 55ten Regiments. Legrand und die beiden Garde-regimenter behaupteten sich nur dadurch in der Ebene zwischen den Schanzenund dem Holze von Lawden, daß sie in schachbrettförmiger Schlachtordnung Vier-ecke formirten und sich auf diese Weise der heftigen Angriffe der feindlichen Reitereierwehrten. St. Hilaire, flankirt durch das russische Geschütz vom rechten Userder Alle, ward genöthigt, sich über den Bach der Lawden zurückzuziehen, wo sievon den Eorps unter Lannes (pp) aufgenommen ward.
Auf dem ebenen Felde zwischen dem Lawdner Holze und der Alle kam eszwischen der verbündeten und französischen Reiterei zu mehreren Angriffen; alleinLegrand behauptete sich in seiner Stellung und deckte dadurch die linke Flankeder französischen Reiterei bis zum Einbrüche der Nacht.
Eben um diese Zeit war das Ney'schc Corps und der Rest der Garden hinterLawden Cq (p angelangt. Lannes ließ die Division Verdier mit dem 75ten Re-giment der Division Legrand noch einmal zum Angriffe der rnssischen Schanzevorrücken; allein dieser Angriff scheiterte, nachdem er beiderseits viel Blut ge-kostet hatte, an der Tapferkeit der preußischen Reiterei und die Franzosen sahensich genöthigt, in ihre anfängliche Stellung zurückzuweichen. Links von dem Waldevon Lawden behauptete sich das 18tc französische Regiment (rr) gegen die An-griffe der Russen und bedrohte dadurch die Straße nach Königsberg. Sobald miteinbrechender Nacht das Gefecht bei Lawden etwas nachließ, führte Legrand 2Bataillone O«) dem 18tcn Regimente zu Hülfe und setzte hier den Kampf bisMitternacht fort.
Beide Armeen blieben auf Schußweite einander gegenüber auf dem Schlacht-selbe stehen. Bennigsen, obwohl seine Hauptstellung beinahe noch unangegriffen