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Ufer des Flusses folgt, dort aus das rechte Ufer übergeht und auf diesem nachCordova führt. Der Brückenkopf von Alcolen war mit 12 Geschützen und 3000Mann Linieutruppen besetzt. Nach 2 ständigem Kampfe wurde derselbe genom-men und die spanische Division zog sich hinter Cordova zurück. Die Bewohnerdieser Stadt suchten die Franzosen aufzuhalten; sie schlössen ihre Thore und gabenFeuer aus die Feinde. Ihre Anstrengungen waren vergeblich und zogen der be-klagenswerthen Stadt das Unglück eines Sturmes zu.
Inzwischen warf Dupont besorgt einen Blick auf den Raum, der ihn nochvon Cadir trennte. Anfangs hoffte er, mittelst Etappenmärschen dahin zu gelan-gen und in der Ebene der Manch« sah er sich hierin auch nicht getäuscht. So-bald er jedoch die Schluchten der Sierra Morena überschritten hatte, nahm dasLand einen ganz andern Charakter an. Verlassene Dörfer, Städte, welche wederBrand noch Plünderung scheuten, endlich Armeecorps, unter welchen man regel-mäßige Truppen erkannte, gaben Zeugniß von der Begeisterung, welche die Juntavon Sevilla ins Leben gerufen hatte und von den Mitteln zu deren Erhaltung.
Unter diesen Verhältnissen beschloß der französische General nach Andujar zu-rückzuweichen und seine beiden andern Divisionen heranzuziehen. Wedel beeiltesich, die Manch« zu überschreiten und sich einen Weg über den Paß der SierraMorena zu bahnen, der bereits von Jnsurgentenbanden besetzt war. Gobert (derausgewechselt worden war) stellte sich in zweiter Linie aus, um die Verbindung mitMadrid zu erhalten. Dupont war im Begriffe, Andalusien zu räumen, alshöhere Befehle, begründet auf eine ungenaue Kenntniß der Thatsachen und Loca-lität, ihn daselbst festhielten. Inzwischen war der Hauptzweck der Expeditionverfehlt; das Geschwader zu Cadir war gezwungen worden, sich zu ergebenund die Corps, welche die beide» Flügel unterstützen sollten, waren ausser Stande,etwas auszurichten. Moneey zog sich zurück und Junot ward in Portugal fest-gehalten. *
Die spanische Armee zögerte nicht, die Jntiative zu ergreifen. Die Juntavon Sevilla hatte die Truppen des Lagers von St. Roques (10,000 Mann)und diejenigen, welche in Portugal eingedrungen waren (5 — 600 Mann) zuihrer Verfügung; sie vermehrte dieselben durch neue Aushebungen; aus Cadirund Gibraltar zog sie das nöthige Material und formirte 3 Divisionen unterTheodor Reding, Coupigny und Jones; eine Reserve unter La Peea und zweidetaschirte Corps unter De la Cruz und Valdeeaeas. Alle diese Streitkräfte( 28,000 Mann Infanterie und 2000 Reiterei) ordnete sie dem General Castaeosunter, der sich mit denselben gegen den Quadalquivir in Marsch setzte. Castaeosbegann mit Unterhandlungen, welche zu keinem Resultate führten; während diesenvergeblichen Conferenzen besetzten die französischen Truppen Jaen; allein auf dieerste Bewegung der Spanier wich Dupont gänzlich auf das rechte Ufer zurück undgedachte, sich auf die Vertheidigung der Uebergänge zu beschränken. In dieserJahreszeit gehörte diese Aufgabe zu den schwierigen. Die Trockenheit machte mehrereFurchen zugänglich, wodurch die zu beobachtende Linie sich sehr weit ausdehnte.
Andujar ist der Schlüssel dieser Defensiv-Position, denn von hier an beginnt