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nichts Entscheidendes mehr zu leisten sey und kehrte bei einbrechender Dunkelheitnach Marchegg zurück.
Wahrend der Nacht lagerten der linke Flügel und die Mitte des französischenHeeres bei Leopoldau, Gerasdorf und Sauring, 2 Divisionen Davoust's beiDeutsch-Wagram, der Ueberrcst in der Gegend von Bockflüß und Auerstall. VomErzherzog Carl war die Znaymer Straße als Rückzugslinic bezeichnet und dieAbtheilung Klcnau's zur Nachhut bestimmt worden, welche deßhalb auf denHöhen bei Stammersdorf stehen blieb, während das erste, dritte und Reservecorpsnach Korneuburg marschirten, wo Fürst Reuß zu ihnen stieß. Hohenzollern, deranfänglich beabsichtigte, die Straße nach Brünn zu decken, erhielt Befehl, sichder Hauptmasse anzuschließen und kam bis Enzcsfeld; die nach dem linken Flügeldetaschirte Reiterdivision war dieser Richtung gefolgt und rückte über Stättennach Korneuburg. Jenseits Bockflüß hatte Rosenberg eine Abtheilung entsendet,die Defilecn von Schweinbart und Hohen - Ruppersdorf zu sichern, den größerenTheil seiner Truppen aber in die Gegend von Wolkersdorf geführt, wodurch diegroße Straße nach Brünn gedeckt ward.
Ueber den Verlust der beiden Heere fehlen genaue Nachrichten. Zwar enthältder österreichische Amtsbericht eine detaillirte Nachweisung, sie umfaßt aber auchdie nachfolgenden Gefechte bis zum Abschlüsse des Waffenstillstandes und enthält753 Offiziere, 22,997 Mann todt und blessirt, 111 Offiziere und 7474 Mannund 9 Geschütze gefangen.
Dagegen zählten die Franzosen 7000 Gefangene, 12 Adler und Fahnen und11 Geschütze; sie verloren überdieß gegen 12,000 Mann an Todten und Ver-wundeten und ihr Gesammtverlust mag nicht viel weniger als der der Oester-reicher betragen haben.
Nach der Schlacht bei Wagram zog sich die Hauptmasse des österreichischenHeeres gegen Znaym, das Rosenberg'sche Corps gegen Laa zurück, um die Straßenach Brünn zu gewinnen. Den Marschall Davoust sendete Napoleon nach Nicols-burg, den Marschall Marmont über Laa gegen Znaym, den Marschall Massen«über Hollabrunn eben dahin.
Die österreichischen Grenadiere und die Reserve-Reiterei erreichten am Morgendes Ivten Juli Znaym; der Rest des österreichischen Heeres war, von den Fran-zosen verfolgt, im Marsche dahin begriffen.
Die Truppen, welche am 10. und 11. Juli zum Gefechte kamen, waren folgende:
A. Franzosen.
Utes Corps:
1 Reiter^b " j Divisionen unter Marmont.
4tes Corps:
2 Infanterie- I . ^
2 Reiter- i Z!t>l > wl!e!t unter Massen«.
2 Grenadier - Divisionen unter Oudinot.
Die kaiserlichen Garden.
Plan beiTreffens beiZnaym.
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