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Kanonen des Forts Christoval Stellung auf dem rechten Ufer genommen hattegedeckt. Als die ersten Belagerungsbatterien erbaut waren, warf sich der feind-liche General mit 8000 Mann in den Platz und stürzte sich auf die Be-lagerer. Als dieser Ausfall nur geringe Wirkung hatte, mußten in den nächstenTagen die Kranken herausgebracht werden und nur 9000 Mann blieben in Ba-dajoz zurück; den Rest führte Mendizabal in die alte Stellung. Nach seinemAbmärsche betrieb Soult die Belagerungsarbeiten mit großer Thätigkeit und trafAnstalten, das feindliche Lager zu forciren; dieser Angriff hatte vollen Erfolg;das spanische Corps ward vollkommen gesprengt; die Trümmer desselben warfensich in die portugiesischen Platze Elvas und Campo -Mayor. Von diesem Zeit-punkte an ward Badafoz auf beiden Ufern des Flusses berennt und in 18 Tagenerobert. Bald darauf hatte Campo -Mayor dasselbe Schicksal.
Während dieser Belagerungen hörte der kleine Krieg an der portugiesischenGrenze und im Königreiche Murcia nicht auf. Don dieser Seite wurden die An-strengungen verdoppelt, die Blockirung von Cadir zu durchbrechen. Es wurdenspanisch-englische Truppen nach Algesiras geworfen und 18,000 Mann unterLa üteea~bci Gibraltar vereinigt. Dieser General debouchirte aus der linkenFlanke entlang dem Ufer, in der Absicht, das Belagerungscorps von der Rück-seite anzufallen. Indem er die Cantonirungen der Franzosen zurückdrängte, be-setzte er Veger, in der Absicht, sich mit der Insel Leon zu verbinden. Victorrückte mit 10,000 Mann aus der Linie von Chiclana aus und manövrirte der,gestalt, um diese Colonne in die See zu werfen. Dieser Plan scheiterte jedoch.Die Engländer machten zu rechter Zeit Front gegen seine beiden Flügel und be^standen ein Gefecht, in welchem sie 2000 Mann verloren, in dem sie vielleichteinen ausgezeichneten Sieg errungen haben würden, wofern die Spanier sie unter-stützt haben würden. Das unter den Verbündeten ausbrechende Mißvergnügengestattete Victor, in seine Linie zurückzukehren, die nicht weiter beunruhigt wurde;sofort begann er das Bombardement der Stadt.
Soult nahm diese Ereignisse zum Vorwande; unbekümmert, zu den ErfolgenMassena's beizutragen, der sich damals Lissabon gegenüber befand, stellte er seineOffensiv-Operationen und kehrte nach Sevilla zurück. Auf solche Weise hemmtedie Eifersucht der Marschälle und ihr ungemessener Ehrgeiz, der ihnen für eineglückliche Unternehmung den Königstitel in Aussicht stellte, unaufhörlich die Er-folge dieses verhängnißvollen Krieges.
Die Süd-Armee, welche versäumt hatte, Portugal zu überschwemmen, wardangegriffen, nachdem Wellington Massena zurückgedrängt hatte; die Verbündeteneroberten Olivenza; Badajoz wurde belagert und Soult, der zu dessen Hülfemit 20,000 Mann herbeieilte, stieß bei Albuera auf den rechten Flügel der spanisch-englischen Armee, die Spanier unter La Romana und dasjenige Corps, welchesBlake von Cadir herbeiführte, deren Gesammtzahl 30,000 Mann betrug. Nacheinem mörderischen Gefechte, welches jeden Theil 7 — 8000 Mann kostete, wichendie Franzosen an den Fuß des Gebirges zurück. Der Marschall war Zeuge derBelagerung, welche mit Nachdruck geführt wurde, und als er mit Verstärkungen
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Plan vonBadajoj.