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entgieng glücklicher Weise diesem Geschicke. Mit diesem Regimente behauptete sichColborne, bis General Steward die Brigade des Generals Houghton herbei führteund das Gefecht wieder herstellte. Die englische Artillerie folgte der Brigadeauf dem Fuße nach.
Das Gewehrfeuer wüthete furchtbar und betäubend, das Geschütz der franzö-sischen Batterien donnerte in ununterbrochenen Lagen und die geschlossenen Mas-sen der feindlichen Infanterie boten muthig den Gewchrsalvcn Trotz, welche ihreEntfaltung verhinderten und ihre dichten Reihen mit Todten und Sterbenden an-füllten.
Die tapfere Houghton'sche Brigade focht mit einem Muthe, der ihren Ent-schluß verrieth, eher zu sterben als ihren Platz zu verlassen. General Houghtonfiel, Oberst Duckwoth ward erschlagen, alle Staabsoffiziere, so wie der größereTheil der Offiziere in den Reihen sanken todt oder verwundet nieder und von derMannschaft stand nicht der dritte Theil mehr aufrecht. Eine so heldenmüthigeAufopferung mußte ihren Lohn finden. Es war eine verzweifelte Krisis derSchlacht. Der Feind war mit einer Colonne bis nahe an den Abhang der Po-sition vorgedrungen und Marschall Beresford mußte in Zweifel gerathen, ob eres verantworten könne, eine Schlacht fortzusetzen, die eine so hoffnungslose Aus-sicht darbot und deren Verlust das unvermeidliche Verderben seiner und seinerverbündeten Truppen herbeiführen mußten. In diesem kritischen Augenblickeführte General Cole, durch den Obersten Hardinge auf die Nothwendigkeit einersolchen Maaßregel aufmerksam gemacht, noch eine englische Brigade unter denBefehlen Sir William Meyers gegen den Feind. Beim Anblicke dieser zeitge,mäßen und muthvollen Unterstützung entschloß sich Marschall Beresford, sogleichauch die zweite Brigade der Steward'schen Division unter dem Obersten Aber-crombie vorrücken zu lassen. Schon war eine französische Colonne bereit, sichauf den rechten Flügel der geschwächten und erschöpften Houghton'schen Brigadezu stürzen, schon hatten die Verbündeten durch einen Angriff der polnischen Lan-zenreiter drei Stücke Geschütz verloren, als General Cola mit seinen Füsseliren,unterstützt von einer portugiesischen Brigade unter Harvey und einem Bataillonder Lusitanischen Legion unter dem Obersten Hawkeshame den rechten Flügel derHoughton'schen Brigade erreicht, das Verlorne Geschütz dem Feinde wieder entrißund augenblicklich in einen Kampf verwickelt wurde, welcher dem von der Bri-gade Houghton bestandenen an Erbitterung und Wuth nicht nachstand. In dem-selben Augenblicke rückte auch die Abercrombie'sche Brigade in der entschlossenstenHaltung zur Unterstützung des linken Flügels der Houghton'schen Brigade her-an. Die französischen Colonnen fochten mit Erbitterung und der Kampf warblutig und hartnäckig; der tapfere Meyers wurde getödtet. General Cole, seinStab und beinahe alle Stabsoffiziere der Füsseliere waren verwundet; die Mann-schaft sank schaarenweise nieder; nichts desto weniger gewann die Brigade Schrittvor Schritt Terrain; sie kämpfte um den Sieg. Schnell und sicher war dasFeuer, womit sie die mörderischen Salven der drohenden Massen gegenüber er,wiederte. Endlich geriethen die feindlichen Massen, durch die ungeheuere Mctze-