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lei erschüttert, in Unordnung, die Verwirrung gieng bald in eine gänzliche
Auflösung über und diese endete bald mit einer schnellen, regellosen Flucht. _
So überließen sie den Siegern ein Schlachtfeld, das von dem Blute vieler Tau-sende ihrer bravsten Kampfgenossen geröthet und mit zahllosen Leichnamen be-deckt war.
Das Geschütz deckte die verwirrte Flucht der gebrochenen Massen und diezahlreichen Schwadronen der Reiterei, gegen welche die schwache Zahl der Ver-bündeten nichts unternehmen konnte, gewährte den Fliehenden so vollkommenenSchutz, daß, außer den Verwundeten, welche den Boden bedeckten, keine Gefan-genen gemacht wurden.
Das Dorf, sowie die beiden Brücken waren während des Gefechtes hindurchder Schauplatz eines lebhaften Kampfes gewesen, aber diese Punkte wurden durchdie leichte Infanterie der deutschen Legion unter der einsichtsvollen Leitung desGenerals Aller auf das erfolgreichste beschützt. Auch hier, wie auf allen Punk-ten verhallte das Feuer sehr bald, die geschlagenen Bataillone zogen sich in denWald und die feindlichen Vorposten nahmen dieselbe Stellung wieder ein, welchesie am Morgen iiine gehabt hatten. Den eigenen Verlust geben die Verbünde-ten zu 6000, den der Franzosen zu 9000 Mann an.
Nach diesem glänzenden Siege ward Wellington durch die drohende Stellungvon Massena's Nachfolger auf das andere Ufer des Tajo gerufen, wodurch Ba-dasoz befreit wurde. Soult kehrte nach Sevilla zurück, wozu ihn Blake's Be-wegungen auf dem linken und Ballesteros auf dem rechten Flügel veranlaßte.Auf dieser Seite wurden die Guerillas der Sierra de Ronda, ermuthigt durchdie Anwesenheit eines regelmäßigen Corps, so beunruhigend, daß man 10,000Mann gegen sie schicken mußte. Wie gewöhnlich entzog sich der Feind einerSchlacht und wich unter die Kanonen von Gibraltar zurück. Nachdem die Fran-zosen Tarifa vergeblich zu überfallen versucht hatten, zogen sie sich aus Mangelan Lebensmitteln zurück; sogleich begannen die Spanier ihre Ercursiouen wieder,man drängte sie zwar zurück und belagerte Tarifa abermals, sah sich aber ge-nöthigt, die Belagerung aufzuheben.
Um diese Zeit war Drouet, der das fünfte Corps mit den Trümmern desneunten vereinigt hatte, an die Stelle Mortier's getreten. Leval befehligte dasvierte an Scbastiani's Stelle. Victor hielt Cadir noch immer eng eingeschlossen.In den ersten Monaten des Jahrs 1812 hatte Soult im ruhigen Besitze von An-dalusien nur diese letzteren Operationen zu beaufsichtigen, welche trotz der uner-meßlichen Arbeiten zu keinem entscheidenden Resultate führten. Aber die Unfälleder Armee in Portugal nöthigten ihn, seine reiche Eroberung auszugeben, die ergleich einem Souverän regiert hatte.
Das erste ernste Ereigniß, das seine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nahm,war die Belagerung von Badajoz, vor welchen Platz Wellington mit dem rechtenFlügel und der Mitte seiner Armee rückte.
Die von Wellington zur Belagerung von Badajo; bestimmten Truppen be-standen aus der 3ten, 4ten und leichten Division der Armee, unter den Generalen