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Aber der alte Marschall Vorwärz hatte ihn Vorsicht gelehrt. Wie sehr erauch seiner sämmtlichen Kräfte bedurfte, er konnte es nimmer wagen, diesen dro-henden Gegner unbeachtet zu lassen. Also stellte er ihm Ney entgegen, und gabdiesem das 4te, 6te, 3te und 7te Armeecorps zur Verfügung.
Bergt, die Der Marschall dislocirte seine Colonnen a chcval der Elster. Links mußtePlane zur Bertrand Lindenau besetzen, des Auftrags, eine Verbindung der beiden Heeres-müssen um allen Preis zu verhindern. Rechts wurde Marmont dirigirt, undwieder rechts diesem war den Divisionen des 3ten und 7ten Corps, die noch imHcrmarsche begriffen waren, ihre Aufstellung angewiesen. Unterdessen ordnete imSüden der Stadt Leipzig Napoleon selbst sein Heer zur Schlacht. Sein rechterFlügel (Poniatowsky) wurde bei Markkleeberg an die Pleiße gelehnt. Die Mitte(Victor, Lauriston) besetzte die Höhe von Wachau, der linke Flügel (Macdonald)ward auf der Kolditzer Straße a cheval aufgestellt; die Reserve, alte und jungeGarde, auf der Höhe von Probsthcyda.
Napoleon's Absicht war, allen Nachdruck auf seinen rechten Flügel zu ver-wenden, damit das Centrum der Gegner zu sprengen, und deren Linke ins Moor-feld, zwischen der Elster und Pleiße, wo die Wasser der beiden Flüsse den Bodenversumpfen, zu werfen. Sein Manöver gründete sich auf die Wahrscheinlich-keit, daß der Generalissimus der Verbündeten mit seinem linken Flügel nördlichtrachten werde, um sich mit Blücher zu verbinden, und dem französischen Heeredie Lützener-Mainzer Straße abzuschneiden.
Wirklich operirte Schwarzenberg, nachdem er Giulay abgesendet, um Lindenauzu besetzen, mit seinem linken Flügel zwischen der Elbe und Pleiße, also außer-halb der wirklichen Schlachtlinie. Die Mitte, Kleist und Wittgenstein, rücktenauf der Bornaer Straße heran, der rechte Flügel, Klenau, von Kolditz her.
Am 16. Morgens lag ein dichter Nebel über der ganzen Landschaft, der jedeAussicht wehrte, und den Anfang der Schlacht bis gegen 9 Uhr verschieben machte.
Wie nun mit dem ersten Lichtdämmern Napoleon das Signal geben will, istihm der Feind bereits zuvorgekommen. Kleist, Wittgenstein (C 10 brechen ausder Gräbern-Vertiefung hervor — sie werfen sich insgesammt"auf die Mitte desGegners, und zwar dahin, wo die Mitte vom rechten Flügel getrennt ist.
Damit begann die Schlacht.
Markkleeberg wurde genommen, Poniatovsky (A A ) überstimmt, verlor seineStellung. — Es gelang, das feindliche Schlachtfeld eine halbe Stunde weit ein-zureißcn. Da eilte Augereau (F F) herbei, und eine Division der alten Garde.Der Uebermacht mußten die Eingedrungcnen wieder weichen.
Unterdessen hatte der Kampf auf der ganzen Linie, von der Kolditzer Straßebis zur Pleiße begonnen. Bei Wachau war die Hochburg der Batterien. Dortkreuzten sich die Blitze unter endlosem Donner, und schleuderten ihr Geschoß nachallen Richtungen. Die Stellung des 2ten und 5tcn Corps wurde bei zehnmalgenommen, verloren und wieder gewonnen. Endlich kamen die Franzosen inVortheil. Macdonald, der sich rechts geworfen, wie Klenau links, erreichte dessen