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Abtheilung, zwischen 2 Feuer gebracht, unausbleiblich vernichtet werden mußte; —auch war er der Meinung, daß das Gros des französischen Heeres die Rich-tung nach Wetzlar genommen, und er es hier nur mit etwa 20,000 Mann zu thunbekommen würde. Darin irrte er sich. Napoleon kam mit seiner Haupt-Armeehier durch, und im Nachrücken des Heeres der Verbündeten trat unglücklicher Weiseein Aufenthalt ein, der Wredc's treffliches Unternehmen scheitern machte.
Am 30. October stand ihm Napoleon gegenüber,*) und sein Heer brach indichten Schlachthaufcn aus dem Wald von Hanau hervor. Bald überbot Drouotmit der Garde-Artillerie die Batterien der Bayern. Scbastiani mit 12,000 Mannschwerer Reiterei warf sich auf die Reihen der Chcvauxlegers und östreichischenUhlancn. Wrede's linker Flügel wurde gebrochen. Das bayerisch-österreichischeArmeecorps, das mit bewnnderswerther Bravour einen vollen Tag dem An-drang der Uebermacht Widerstand leistete, mußte mit Anbruch der Nachthinter die Kinzig zurück. Die Franzosen eroberten Hanau.
Mit der Frühe des folgenden Tages begann das Geschütz den erneuertenKampf. Mittags wollte Wrede sich wieder der Stadt bemächtigen. An derSpitze von 6 östreichischen Bataillonen drang er stürmend in dieselbe ein. Datraf ihn eine Flintenkugel, und er mußte aus dem Treffen getragen werden. DieOrdnung der Angreifenden wurde gebrochen, man rief die Sturmcolonncn zurück,worauf die Franzosen ihren Rückzug ungestört fortsetzen konnten **). Eiliger
*) Am 25sien October hatte die französische Armee Erfurt verlassen. Am 20sten passirtesie Gotha. Dort wurde noch ihre Nachhut von Blücher überrumpelt und sie verlor 2000Mann. Am Abend war der Kaiser zu Bacha. Am 27sten zu Hünfeld. Am 28sien brachteer die Nacht in Schlächtern zu, den 20sten in Langenselbold.
Am 28sten früh Morgens ließ Wrede durch seine Chevaurlegers Hanau besetzen. Sieüberfielen daselbst einen italienischen General mit seinen, Gefolge, wurden aber bald selbstdurch eine Vorhut der französischen Armee, die angerückt kam, wieder verdrängt. Alleindiese hielt sich in Hanau nicht auf, und zog bald weiter, worauf die bayersche Reiterei vonder Stadt wieder Besitz nahm, und sich vorwärz auf der Straße nach Gelnhausen aufstellteAm 29sten traf Wrede selbst mit seinem Gesammtcorxs in Hanau ein.
**) Näheres zur Schlacht bei Hanau.
I. Stärke der Heere.
A. Bayern:
Bataillone. Schwadron. Batterien.
. 10 8 2
. 10 8 2
.I2psdr. 4
20 Bataill. 16 Schw. 8 B.
B. Oestreicher:
Brigade Bach: l Infanterie Regiment l Husaren Regiment 1 Batterie.
Brigade Volkmann: 1 Infanterie Regiment l Regiment Uhlanen, l Batterie.
Brigade Klenau: 4 Grenadier-Bataillone, l Batterie.
Brigade Diemar: 3 Grenadier-Bataillone, l Batterie.
Stärke des gesammten verbündeten Heeres: 30000 Mann.
2te Division Beckers .3te Division de LamotkeReserve-Artillerie
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