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Uebertrag
32
Batail. 20 Schwad. 60
Geschütze 20,010
Mann
Drittes Armee Corps . .
31
„ 9 „
38
„ 18,190
tf
Viertes Armee-Corps . .
22
„ 12 „
40
„ 14,790
tf
Sechstes Armee-Corps . .
18
„ 24 „
32
„ 10,932
tf
Drei Cavalerie-Corps . .
„
„ 63 „
24
„ 9,000
tf
Zusammen 103
„ 128 „
194
„ *) 72,922
tf
Schlacht bei Li gnyden 16. Zuni 1815
Die Borhut der französischen gegen Fleurus anrückenden Armee hatte schon nmhalb 11 Uhr die preußischen Cavalerie-Posten zurückgedrängt und besetzte zwischen11 und 12 Uhr Fleurus; Napoleon befand sich um diese Zeit auf der Höhe von Fleurusund recognoszirte die preußische Stellung. Das Resultat seiner Beobachtung gibter selbst in der Art an, daß die Schlachtlinie des Feldmarschalls Blücher senkrechtauf der Straße von Namur nach Ouatrebras liege und zwar in der Richtung vonSombref nach Gosselies. (Der Punkt Ouatrebras befindet sich also hinter der Mittedieser Linie). Napoleon zog aus diesem den Schluß, daß die preußische Armee heutigenTages nicht angegriffen zu werden erwarte und vielmehr Zeit zu haben hoffe, sichmit dem englischen Heere zu vereinigen.
Napoleon war jedoch ein viel zu praktischer General, um in solchen Ansichtenden Gegner nach der Lage und Messung von Linien zu beurtheilen.
Die französische Armee setzte indeß ihre Bewegung über Fleurus hinaus fort.Bon den Cavalerie-Colonnen des Marschall Grouchy, welche links zum Vorscheinkamen, wurde ein Regiment detachirt, um die Stellung der preußischen Reitereizu recognosciren. Oberst-Lieutenant von Lützvw griff es mit dem sechsten Ulanen-Regiment an und warf es zurück.
Aufstellung der Preußen.
(Zur Verständigung des Planes.)
I Drei Bataillone zur Vertheidigung von St. Amand.
Zwei Bataillone zur Vertheidigung von Bry.
Ein Bataillon zur Unterstützung der letzter» hinter dem Dorfe,
BB) 6 Battaillone, der Rest der dritten Brigade, hinter St. Amand.
A‘) 4 Battaillvne zur Vertheidigung von Lignp.
C‘) 6 Bataillone zwischen Bry und Ligny, hinter der Windmühle von Buffy.
1 Baüaillon hat den Pachthof von Buffy besetzt.
D ) 2 Bataillone rechts von Ligny, mit den obigen in gleicher Linie.
E ) 6 Bataillone hinter dem Hohlweg von Ligny über Sart-Mollet nach derHauptstraße.
Die Reserve-Cavalerie des ersten Armee-Corps steht zur Beobachtung derfeindlichen Bewegungen vorwärts auf der Straße; 1 Regiment zur Aufnahmeder Vorposten bei Fleurus; 1 Husaren-Regiment nebst einer reitenden Bat-terie auf dem äußersten rechten Flügel (B‘) an der Römerstraße.
F) Zwei Zwölfpfünder und eine Haubitz-Batterie vor dem Pachthofe vorBuffy.
G ) Eine Fuß - und eine reitende Batterie etwas weiter zurück in Reserve.
*) Grvllmann I. 123 sagt: die ganze Masse der Franzosen betrug über 80,000 Mann undwar der Stärke des preußischen Heeres gleich. Damit stimmt auch Clausewitz 8. B. Seite 48ein, indem er den rechten Flügel zu 16,000 die Mitte zu 64,000 Mann berechnet, da derlinke Flügel bei Ligny nicht milgefochten hat.
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