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auch unbefangene Mann über das Werk vielleicht einesViertel-Jahrhunderts nicht ungeprüft den Stab bre-chen und mehr berücksichtigen wird, was, — als vonwem für dessen Erhaltung gesprochen werde.—
Ich stehe überdieß in der Vermuthung, daß dielauter oder leiser ausgesprochenen Wünsche vielleichtunterblieben wären, hatte ihnen eine gründliche Be-kanntmachung mit den dießfälligen Erhaltungsbeweg-gründen und andern Umständen vorangehen können.
Ich habe es vorgezogen, bey dem größer« Gesichts-punkte stehen zu bleiben, dem wahren Patriotismusfremdartige Einwürfe bey Seite zu lassen, obwohlauch diese ohne Schwierigkeit zu beantworten seynwürden.
In dieser Beziehung kann ich die einzige Bemer-kung nicht unterdrücken, daß, wenn man die hiesigeBefestigung als Hinderniß der Industrie darstellenwill, man nicht vergessen sollte, daß der Handel undIndustrie in ihrem Steigen und Sinken sehr wandel-bar sind, daß hingegen, wenn in Folge der Vernach-lässigung unserer Wehrmittel unsere Unabhängigkeiteinmahl verlohren, sie nicht so leicht wieder zu ge-winnen ist, daß daher um vorübergehenden Ge-winn man nicht dem bleibenden Verlust sichaussetzen sollte.
Die vorliegende Schrift (vom Allgemeinen zumBesondern fortschreitend) kann vielleicht auch für unserejünger« Officiere nicht ohne Interesse seyn, da sichdarin die Vortheile angedeutet finden, die man vor-