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züglich im Vertheidigungskrieg von befestigtenOrten ziehen kann, welche sich nicht nur auf voll-ständig und nach der neuern Kriegsart befestigte Plätze,(wie Zürich , Genf u. s. w.) beschränken, sondern inmehr und minderm Grade auch auf alterthümlich ge-schlossene, (mit provisorischen Erdwerken in Kriegs-gefahr zu verstärkende) Ortschaften sich anwenden lassen.
Als auffallender Widerspruch erscheint dem unbe-fangenen Beobachter die Tendenz zur Demolition derhiesigen Befestigung um so eher, wenn man an diemit Erfolg begleitete Anwendung von Barricaden(flüchtigen Verschliessungen) in Paris und in Brüssel ,an die schon früher statt gefundne Verstärkung unsnicht ferne liegender französischer Festungen, besondersaber an die bereits begonnene Verschanzung von Paris (angeblich auch von Warschau ) — so wie daran ge-denkt, daß bey den vielen Veränderungen, die schonseit der ersten Revolution in Frankreich statt gefundenhaben, meines Wissens freywillig keine einzige Grenz-feftung demolirt, wohl aber von den wichtigsten be-deutend verstärkt worden sind.
Wenn die nachstehenden und noch mehrere schonfrüher von andern Seiten trefflich entwickelte Beweg-gründe die Wiederholung der Angriffe auf die Befesti-gung von Zürich nicht zurückhalten können; so dürftewohl die Besorgnis sich aussprechen, Laß die dießfälligeTendenz das freysinnige Ausland (den in Frankreich ,Belgien und Polen herrschenden Zeitgeist) nur danachahmen wolle, wo es die Zerstörung, keines-