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lich anb unglaublich hielt, nach verschiedenenAeußerungen, die mir im französischen Haupt-quartier zu Ohren kamen, daß es wirklich daraufabgesehen gewesen sei. Nicht die minder geseg-neten Provinzen des russischen Reichs, die soweit außer dem Willensbereiche Napoleons lagen,welche aber, durch friedliche Verbindung mitFrankreich, diesem Lande so großen Nutzen brin-gen konnten; nicht die Ueberwindung der rus-sischen Heere, deren kalte, unerschütterliche Ta-pferkeit den Franzosen schon so fühlbar ward,bestimmten den Eroberer zu jenem Zuge; nein!der Weg bis Moskau war nur das Drittheilseiner Reise nach Indien. Gelang es ihm, durchdie, so oft gezeigte, sein Selbstvertrauen stählendeGewandtheit in den Unterhandlungen, das rus-sische Kabinet, nach der Einnahme von Mos-kau, zu einem Frieden zu bewegen, so wurdedieser die Leiter zu feinen fernern Unternehmun-gen auf Asien; der Zirkel, welcher den Wegvon Paris nach Moskau umklammert hatte,traf mit dem zweiten Umschlag in das Herz desbrittischen Handels. Drei Zahre waren zu die-sen drei Riesenschritten erforderlich; und einemsiammensprühenden Kopf wie Napoleon *) konnte
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*) Wie treffend sagt Narbonne: „Sein Kopf gleichteinem feuerspeienden Berge-"