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Napoleons Feldzug in Sachsen im Jahr 1813 : eine treue Skizze dieses Krieges, des französischen Kaisers und seiner Umgebungen / entworfen von einem Augenzeugen in Napoleons Hauptquartier, Otto Freiherr v. Odeleben
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52
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Napoleon verweilte zwar, eigentlich, bei denGarden, zeigte sich aber oft und an jeder Frontneu ankommender Truppen. Gewöhnt am Tagevor der Schlacht durch irgend einen begeistern-den Akt auf die Gemüther zu wirken, versäumteer auch heute nicht, das Feuer und die Zunei-gung der Soldaten zu entflammen. Zwar dieZeit war zu kurz, der Angriff zu überraschend,um Adler zu ertheilen, Ehren - Stellen undEhrenzeichen zu versprechen, welcher Nothmitteles bei den Garden ohnehin nicht bedurfte.Aber den übrigen Truppen zeigte er sich, wieimmer wenn sie angreifen sollten, vorzüglichheute, vorüber reitend das fortlaufende, lauttönende Vivat der Colonnen begrüßte ihn. Demeinen Bataillon hatte Napoleon vor kurzer Zeitseinen Chef, wegen eines begangenen Fehlers,

stehen bleiben werde/ was ich gesehen und gehörthabe. Wer nicht, im Generalstab selbst angestellt,die Verbindungen der Korps kennt, vermag auchnicht über das Detail ihrer Bewegungen zu urthei-len, und man kann sich, in Rücksicht des Zu-sammenhangs der Stellungen, auf nichts anders,als die eignen Berichte der Armeen verlassen, dieman schon gelesen hat, oder abgedruckt findet.Diese Beitrage nähmen sodann, meinem Zweckentgegen, den unvollkommnen Charakter einerstrategisch-taktischen Abhandlung an.