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Napoleons Feldzug in Sachsen im Jahr 1813 : eine treue Skizze dieses Krieges, des französischen Kaisers und seiner Umgebungen / entworfen von einem Augenzeugen in Napoleons Hauptquartier, Otto Freiherr v. Odeleben
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Ruhms bestand, »esst vielen andern französischenGeneralen. Der Tod Poniatowski's, den manam folgenden Tage im Hauptquartier erfuhr,erregte viel Theilnahme. Ueberhaupt brachte daswidrige Resultat des l9ten eine Verlegenheitund Bestürzung bei den eifrigsten VerehrernNapoleons hervor, die zu den ungewöhnlichstenErscheinungen gehörte. Ohne gerade das Endeseiner Glücksperioden vorher zu sagen, oderSchmähungen auszusprechen, hielt man es dochnun für möglich, daß die Nation selbst, beiderRückkehr der Armee, sich gegen den Kaiser ge-stimmt fühlen könne. Napoleon selbst sah denVerlust, den er in Leipzig erlitten hatte, nichtfür so groß an. Vielleicht hat man ihm dieWahrheit, wie fast immer, verschwiegen, dennda er nichts von großem Verlust hören wollte,so erzeigte man ihm den Gefallen, falsche Be»richte zu fertigen. Er selbst sagte ein paar Tagedarauf: Jaurois pu sauver six mille hommes,si javois brûlé les fatixbourgs de la ville; cé-toit la maxime de la guerre, mais je ne vou-lois pas le faire. (Zch hätte sechstausend Mannretten können, wenn ich die Vorstädte anzün-den ließ. Das war Kriegsgebrauch, aber ichwollte es nicht thun.)

Auch an Artillerie ist der Verlust, sowohlin der Schlacht, als bei dem Sturm von Leip-