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Napoleons Feldzug in Sachsen im Jahr 1813 : eine treue Skizze dieses Krieges, des französischen Kaisers und seiner Umgebungen / entworfen von einem Augenzeugen in Napoleons Hauptquartier, Otto Freiherr v. Odeleben
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376
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Buttelstâdt mit Reiterei besetzt. Zn Sanger-Hausen hatte das Czernrtschew'sche Corps ge-standen.

Napoleon verließ, nachdem er sich überzeugthielt, daß die Anhöhe nun gedeckt und derweitere Rückzug gesichert sei, diesen gefährlichenPlatz, wo ihm nach 7 Zähren und 7 Tagenfeines blutigen Eintritts in das KönigreichSachsen, nahe an dem Ort, wo damals Da-voust die erste eiserne Karte abgegeben hatte,das letzte Valet zugedonnert ward. Er gingüber Kloster-Hesler, wo die junge Garde ihmnoch ein laut tönendes Lebehoch! brachte, durchbeschwerliche Hohl-Wege bis Eckartsberge. Erund der König von Neapel waren verdrüßlich überden täglich sich mehrenden Verlust und die'durchüble, obschon von ihnen selbst gewählte, Wegeerwachsenden Schwierigkeiten. Doch blieb Na-poleon sich immer gleich und gelassen.

Bertrand hatte die Gegend um Hassenhau-sen und Eckartsberge gesäubert; ich kann abernicht bestimmen, ob sein Corps über Kösenvder Freiburg dorthin vyrgerückt ist. Lärmendund tobend, wie die Franzosen nach Sachsengekommen waren, verließen sie es jetzt. Dieganze Nacht strömte das wüthende Heer anNapoleons Wohnung vorüber, wo Alles stillund düster blieb: doch verweilte das Hauptguar»