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Napoleons Feldzug in Sachsen im Jahr 1813 : eine treue Skizze dieses Krieges, des französischen Kaisers und seiner Umgebungen / entworfen von einem Augenzeugen in Napoleons Hauptquartier, Otto Freiherr v. Odeleben
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lier bis. den andern Morgen halb 9 Uhr inungestörter Ruhe. Laut der Berichte, die Na-poleon »jetzt von dem Uebergange bei Freiburgerhielt, hatte derselbe bis früh halb 6 Uhr ge-dauert, worauf die Brücke zerstört worden undein Zug von n Kanonen und mehr als 106Wagen dem Feinde in die Hände gefallen waren.Jedoch laßt sich aus der Lage der Sachen, ausder ungeheuern Unordnung, aus den Schwierig,keiten bei dem schlecht veranstalteten Uebergange,und den grundlosen Wegen, mit Zuverlässigkeitannehmen, daß der Verlust vielleicht das Drei-fache jener Angabe überstieg. Was vom Ge-schütz sich nicht retten ließ, ward zum Theilzerschlagen und vergraben, denn jene Seiten-Straßen eigneten sich gar nicht für schtvereöFuhrwesen. Der Kaiser ward nun, in denfolgenden Tagen, bis zur Ankunft der Armee inErfurt, von sehr trockner Witterung begünstigt.So leicht der Regen die Wege in jener Gegendverdirbt, so fest und dauerhaft sind. sie bei gu-tem Wetter; der nächste führte über Duttel-städt nach dieser Festung. Die Zeit war edel,die große Straße über Weimar wahrscheinlichvon den Verbündeten erreicht und beunruhigt;Napoleon wählte also den erster», und kam,abwechselnd zu Pferde und im Wagen, begleitetvon seiner Garde, Nachmittags in Duttelstädt

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