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Napoleons Feldzug in Sachsen im Jahr 1813 : eine treue Skizze dieses Krieges, des französischen Kaisers und seiner Umgebungen / entworfen von einem Augenzeugen in Napoleons Hauptquartier, Otto Freiherr v. Odeleben
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Die Erschütterung war, gegen die allgemeineBesorgniß, nur unbedeutend, und ohne alle nach-»theilige Folgen für die übrigen Theile der Brücke,da bei der vorsichtigen und wohl berechneten Ein-richtung und Füllung der Minen die Sprengung»

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steinerne Brücke bei der Eisfahrt zusammengestürztwar. Sie hatte ursprünglich 24 Pfeiler und 80aSchritte Länge. Bei der Erweiterung der Festungs-werke ließ Kurfürst Moritz fünf Pfeiler auf demlinken Elb-Ufcr Wegbrechen und überschütten. DerStrom ward dadurch zurückgedrängt und die Längeder übrigen 19 Pfeiber betrug nur noch 600 Schritte.Im Jahre 17^7 wurden abcrmahls zwei Pfeiler über-schüttet/ um für die katholische Kirche Platz zu er-halten. Ihre Vollkommenheit verdankt die BrückeAugust dem Zweiten/ der den Fahrweg erhö-hen und breiter machen, Seitenpfade für Fußgän-ger anlegen und den Wassergrund mit tief einge-senkten großen Steinen, die nach oben verjüngtsind und Kontrabögen unter dem Wasser bilden,pflastern ließ. Die nun auS 17 Pfeilern und iSBögen bestehende Brücke ist 55 o Schritte lang. Siehat ein eisernes Geländer und über den Aussprüngender Pfeiler halbe Rundungen mit steinernen Ruhebän-ken- S. Die Elbbrücke zu DreSden, histo,rifch und mahlerisch dargestellt, von E.A. W- Dresden i 8 i 3 , mit einer Anficht der Brückenach der Sprengung von Veith in der ArnoldischenBuchhandlung- 8. Eine Anficht derselben in demAugenblicke der Sprengung, von Wizani, ein gro-ßes Folivblatt, erschien in derselben Duchhandlunsin colorirten und braunen Abdrücken-