zu halten, wofern die Feinde es wagten, sich zunähern und die Posten auf dem linken Siromuferzu beunruhigen; es ward ihnen zugleich angedeu-tet, daß diejenigen als Kundschafter behandeltwerden sollten, welche um versammelte Truppenzu schleichen sich unterfangen würden, und daßdiese den Befehl erhalten hätten, Feuer zugeben,wenn zusammengetretene Haufen nicht auf das ersteZeichen aus einander gegangen wären.
Sonntags, am 2isten, in den Mittagstun-den, sandte der Oberst Davi off, welcher diezu der Heerabtheilung des Generals von Win-zingerode gehörigen, Kosacken anführte, einenOffizier an den General Lecoq, die Räumungbeider Stadttheile zu verlangen^ Eine starke Ab-theilung von Kosacken zog zu gleicher Zeit auf derStraße von Großenhain über die Waldhöhe her-ab und erschien im Angesichte der Stadt. Denrussischen Abgeordneten ward darauf das Thor ge-öffnet, und dem bewillkommenden Zurufe der Be-wohner, die der heitre Frühlingstag zahlreich ver-sammelt hatte, freundlich dankend, begaben siesich mit den, zur Anknüpfung der Unterhandlungbeauftragten, sächsischen Offizieren in ein einzelnstehendes Haus innerhalb der Verschanzung. Nacheinigen Stunden ward der Oberst David offmit verbundenen Augen über die Elbe geführt,und noch vor Abend zwischen »hm und den Ge-neralen Durutte und Lecoq, mit Theilnahmehex Zmmediatkommifsion, eine Uebereinkunft $t?