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wo jenes Schreiben angeheftet war, die amtlicheNachricht, daß die Franzosen am 3. Mai Leipzigwieder verlassen hatten, darunter stand GegenMittag kamen die Gepäckwagen der preußischenPrinzen zurück, und in den ersten Nachmittags-stunden sah man den König von Preußen selbstzurückkehren. Zu gleicher Zeit kamen viele Wagenmit Verwundeten und einzelne Züge von Kriegern,besonders preußischen Freiwilligen, die in demgroßen Kampfe bei Lühen geblutet hatten. Eineneue Lieferung von Bedürfnissen zur Anlegungeines Spitals für Offiziere ward ausgeschriebenund mußte auf das Schnellste herbeigeschafft wer-den. Fortdauernd erhielt sich das Gerücht vonder gewonnenen Schlacht, aber es ward auch hin-zugeseht, daß die Verbündeten, besonders diePreußen, den errungenen Siegesruhm mit großemVerlust erkauft hätten. Abends, gleich nach An-bruch der Dunkelheit, traf auch der Kaiser vonRußland ein, und fuhr sogleich in die Wohnungdes Königs von Preußen. Seine Heiterkeit, undselbst einige aufmunternde Worte, die man gehörthaben wollte, als das Volk den Wagen des verehr-ten Fürsten umdrängte, schienen die verbreitetenGerüchte zu bestätigen, und frohe Zuversicht be-wog mehre Bewohner der Stadt, dem Kaiser unddem Könige um Mitternacht bei Fackelschein einefeierliche Musik zu bringen und den Siegern einvielfaches Lebehoch zuzurufen.
Lebhafter aber regten sich unruhige Besorgnisse,