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als von der folgenden Nacht an immer zahlreicher-Züge vön Wagen. mit Verwundeten und Gepäckeauf das rechte Elbufer gingen; man beruhigte jedochdurch die Versicheruug, daß, nach des Kaisers schonvor der Schlacht ertheiltem Befehle, alles überflüs-sige Gepäck, das dem Heere nachgezogen war, überdie Elbe geschafft werden sollte, damit auf dem lin-ken Ufer nicht alle Vorräthe nutzlos aufgezehrt, unddas Heer nicht in seinen Bewegungen gehindert wer-de. Am Z. des Mais wurden zwar einige Kanonennicht weit von der Elbebrücke aufgefahren, um, wiees hieß, den Sieg durch Freudenschüsse zu verkün-den, und es waren bereits Eintrittskarten zur got,tesdiensilichen Siegesfeier in der russischen Kapellevertheilt worden; aber die Feier unterblieb und ver-gebens erwartete man eine amtliche Bekanntmachungder Kriegsereigniffe. Die Spitäler füllten sich,obgleich man nur die schwer verwundeten Kriegerdarin aufnahm, da die leicht Verwundeten theilssogleich weiter geführt, theils einstweilen in denWohnhäusern untergebracht wurden. Drei Tagesah man fast ununterbrochen die unglücklichen Opfervorüberziehen, den stärksten Zug am 5. des Mais,wo der Kaiser selbst, als er an der Wagenreihe vor-über ritt, einigemal still hielt, und freundlich miteinzelnen verwundeten Kriegern sprach, deren Leidenseine Theilnahme zu lindern schien. Es war eintrauriges Schauspiel, die durchziehenden preußischenVerwundeten zu sehen, die seit dem blutigen Schlacht-tage nicht Ruhe genossen hatten; bald hörte man