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daß Napoleon von Dresden aus seinem Angriffs-kämpf jede Richtung geben konnte, und die Ver-bündeten bei jedem Angrtffsverfuche gegen Westenim Rücken bedrohet wurden, wenn der Feind ge-zwungen ward, zum Vertheidigungskrieg überzuge-hen, so scheint es, daß die Anstrengung, demGegner diesen Uebergangsvunkt zu entreißen, indem Plane der Verbündeten liegen mußte.
Noch an demselbigen Abende wurden auf Be-fehl des Stadtkommandanten die Thore der Stadtum halb 9 Uhr, die Vorstadtthore aber um 9 Uhrgeschlossen. Am folgenden Tage, dem 2Zsien desAugusts, in den ersten Morgenstunden, sah mandie Linie des französischen Fußvolks kaum eineStunde von Dresden auf den Höhen zwischenRacknitz und Leuben. Das Gewehrfeuer war ziem-lich nahe, und schon schwärmten Kosackenhaufenin der Ferne. Die Franzosen wurden bis an dieSchanzen der Vorstädte zurückgedrängt. Reiterei,Gepäck und Verwundete strömten zu allen Thorenherein. Die Besorgnisse der Städter stiegen. Inunruhigem Gedränge flüchtete man aus den be-drohten Vorstädten in die Stadt, und schon fingman an, Wasser auf die Böden der Häuser zuschaffen.
Das russisch-preußische Heer war bekanntlicham irten des Augusts, an demselben Tage, wsOesterreich den Krieg gegen Frankreich erklärte,*)
*) Das merkwürdige österreichische Manifest, eintreffliches Seitenflück zu der Kriegserkiärung von 1809