stand der Ndlkcr m Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz,in Italien und in Polen geordnet, und die Entschädigungenund Landererwerbungen Oestreichs und Preußens bestimmtwerden. Dem Vollbringen und Gelingen dieses großen undschweren Werkes sahen mehr als hundert Millionen Menschenentgegen; für künftige Jahrhunderte sollte ein Werk begründetwerden.
Bis zum istcn November igiH verzögerte sich die Er-öffnung der Unterhandlungen, und als sie 2 Monate gedauertund das Jahr 1814 geendigt, so waren die Annahme der könig-lichen Würde von Hannover, für Sardinien die Erwerbungvon Genua, und die am Lten November, von Rußland anPreußen übergebene einstweilige Verwaltung des KönigreichsSachsen, von ihrem Wirken bis dahin nur öffentlich bekanntgeworden.
Das Schicksal von Polen und Sachsen, über welchesman sich nicht vereinigen konnte, beschäftigte die Fürsienver-fammlung lange, und verzögerte die Unterhandlungen in Wien,und große Spannung war dort wie unter den Völkern unver-kennbar, denn schon durchstoßen im Monat Jain -n- die Ge-rüchte eines neuen Krieges unsern Welttheil, und neue Bünd-nisse, Rüstungen und Truppcnmarsche schienen den Krieg, nurzu gewiß, zu bestätigen.
Am 8 tcn Februar > 61 ,5 wurde jedoch eine Ucbereinkunftwegen der an Preußen fallenden Entschädigungen abgeschlossen,nach welcher Sachsen getheilt, ein Theil von Polen ihm zu-rückgegeben, und ihm Lander auf beiden Seiten des Rheinszugetheilt wurden; doch mit diesen Ländern zahlte die Bevölke-rung der preußischen Monarchie kaum die einst "besessenen10 Millionen Unterthanen, und von Vergrößerungen und Er-werbungen, für die großen Anstrengungen seines Volkes, scheintdie Rede nicht gewesen zu seyn; wohl also brachte Preußen,indem es diese Lander annahm, die ohne Zusammenhangliegen, ein sehr großes Opfer um die Ruhe von Europa zu'' Erhalten. ' > n"
Rußland eMelk außer Krakau (welches mit einem Ge-biete zu «neu freien Stadt, -unter Oestreichs^ Rußlands und