sich mit Napoleon vereinigten, der ayr Ilachmittage in Lyoneinzog.
Am Uten März hielt er Truppen-Musterung, und sein Vor-trat», vom General Bruyere geführt, marschirte voraus gegen dieHauptstadt, er aber verweilte.noch am iLten in Lyon.
Am iZten März marschirte Napoleon mit 2Z,ooc> Mann bisnach Macon, am i^sen bis naF> ChalonS für Saone, am iLtenbis nach Autun, am illtcn bis.nach Avallon, am >7ten bis nachAuxerre; nirgends fand er mehr Hindernisse, und sein Zug warnicht ein Kriegszug, sondern glich einem Marsch im Frieden. Das6te Lancier-Regiment verließ die königlichen Fahnen, und eilte»nach Monfereau, um Napoleon dort die Bräche ^u erhalten, esvertrieb..hie königlichen Garde du Corps, welche, sie zerstören undden Ucbergang vertheidigen wollten. Auch traf hier der MarschallNcy mit !o,ooo Mann..bei Napoleon ein, denn. auch dieser verließ'seine» König, der sich ihm jederzeit gnädig bewiesen.
Am iLten März passirte Napoleon mit.4 Divisionen beiMontereau die Seine, und vereinigte sich mit csooo Mann alterGarde-Grenadiere, denn auch die bei Melun versammelten könig-lichen Truppen verließen ihre Fahnen.
Am Losten März des Morgens um 4 llhr langte Napoleonin Fontainebleau an, wo er die wichtige Nachricht erhielt, daßder König Ludwig der igte, nebst seiner Familie, dem Verrath un-der Gewalt weichen müssen, und in der Nacht vom 19t.cn zumLost ^ März Paris verlassen habe; nun setzte er seine Reise so-gleich dahin fort, stieg an der Barriere zu Pferde, und, nur voneiniger Reiterei begleitet, zog Napoleon des Abends um 9 Uhr inParis und in den Tuillerien ein. Nach dem Fall der Haupt-stadt Paris unterwarf sich ganz Frankreich mit unglaublicherSchnelligkeit aufs neue seiner Herrschaft; der Herzog Angoulemebcmühete sich vergeblich an der Rhone und in NiSmeS, so wie dieHerzogin seine Gemahlin, sich in Bordeaux zu behaupten, alleinauch sie mußten, von den Truppen und den königlich Gesinntennicht unterstützt, nach wenigen Tagen gleichfalls Frankreich ver-lassen.
Der König Ludwig der igte war von Paris nach Lille ge-gangen, allein auch diese Festung mußte er verlassen, um seinLeben und seine Freiheit zu retten, weil sich die Besatzung em-pörte. Ani LZsten März begab er sich nach Gent, von den Prin-zen seines Hauses, und dKr Marschällen Derthier, Mrrmont und