II. Das niederländische Kriegsherr.
In der Nacht vom Listen zum 2gsten Juni eroberte die Di-viston Colville, von der Kavallerie-Brigade Grants unterstützt, dieS<adt Cambrai mit Sturm; sie verlor dabei an Todten einenOffizier und Z6 Mann.
Da« Hauptquartier des Herzogs Wellington war in Ioncourt,unweit St. Quentin.
Die draunschweigschen Truppen lagerten bei Morets.
Der 26ste Juni.
'I. Das niederrheinische Kriegsherr.
Zum Marsch seines Kriegsheeres auf heute, gab der Feld-marschall Fürst Blücher die Disposition also:
„Das iste Armee-Corps marschirt bis nach Noyon, dieAvantgarde bis Compiegne, und sucht sich des Ueberganges vonCvmpiegne zu versichern, schickt Detaschementö gegen Verbery, umalles dort zum Uebergange vorzubereiten, und gegen Soissons vor.Auf la Ferre wird ein Versuch gemacht, um es zur Uebergabe zuzwingen; gelingt er nicht, so bleibt ein Beobachtungs-Detasche-ment dort auf dem rechten Ufer der Oise stehen.
Das ejte Armee-Cyrps marschirt nach Laffigüy, dieAvantgarde nach Gournay, Detaschementö werden nach Clermont,Ereil, Pont St. Maxence und Derbery geschickt, um dort die Ue-bergänge über die Oise zu untersuchen, und alles dazu vorzube-reiten.
Das Zte Armee-Corps läßt 2 schwache Bataillons alsBesatzung in St. Quentin, und marschirt nach Guiscard, ein De«taschement wird nach Chauny geschickt, welches über Couci gegenSoissons vorpoussirt. Das Zte Armee-Corps schickt seine Pion-nier-Compagnie zum rjten Armee-Corps, da dieses keine ^ion-nier hat.
Das Hauptquartier kommt nach Genvry diesseits Noyon.
St. Quentin wird als Hauptdepot der Armee jetzt betrachtet,und dort alles, was an Menschen und Pferden nicht mehr mitge-nommen werden kann, hingesendet, eben so die übrigen Effekten,Gewehre, Trommeln rc. Die überflüssigen ledigen Wagen, welchenur Marschhindernisse sind, mästen ebenfalls von den verschiedenenCorps, nach St. Quentin zurückgeschickt werden, wo selbige Lebens-mittel für die Armee laden, und ihr nachfolgen sollen.
Zu St. Quentin wird die General-Verwaltung der erober-
H 2