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Listen Juni übergingen); Nachmittag« ließ der Kronprinz eineErkennung gegen die Queich» Linie» in zwei Kolonnen unternehmen.
Die iste Kolonne unter dem östreichischen Feldmarschall»Lieutenant Prinzen Philipp v. Hessen»Homburg, aus der BrigadeLupem, der wirtembergischen Kavallerie »Brigade von Molrke, und2 Bataillons vom Blokade-Corps von Landau bestehend, mar-schirte über Keitelsheim.
Die 2te Kolonne unter dem General» Lieutenant PrinzenEmil von Hessen »Darmstadt, bestehend aus seiner Division unddem wirtembergischen Kavallerie »Regiment No. marschirte aufder großen Straße von B.llheim gegen die Queich.
Um ss Uhr Nachmittags geschah der Angriff auf die Queich,der Uebergang über diesen Fluß geschah ohne W'derstand, derfeindliche Posten von Dellheim zog sich bis nach Rhemzabern zu-rück, der Kronprinz ließ diese Stadt durch das wir'embergicheKavallerie-Regiment No. 2. und durch ein heisisches Infanterie-Regiment angreifen, und nach einem ziemlich hmtnäckigen Gefechtwurde sie erobert; die Franzosen zogen sich bis zum Bienenwaldezurück.
Der Vö^trab des Generals von Moltke rückte bis Hcrk»heim vor.
Die über die Queich gegangenen Truppen besetzten Rileheim,Rheinzabern, Hert, Leimersheim und Bellheim.
Die beiden wirtembergischen Divisionen standen bei Ger-mersheim.
Das Hauptquartier des Kronprinzen von Wirtemberg bliebin Germersheim.
Die Division des Feldmarschall-Lieutenants Grasen Wall-moden rückte gegen Landau vor.
Das Hauptquartier des Feldmarschalls Fürsten Schwarzen«berg blieb in Heidelberg.
Der ernste Juni.
Der Feldmarschall Fürst Wrcde gab der baierfchen Armerfolgende Disposition:
„Die Armee macht morgen folgende Bewegungen:
Die l st e Jnfanter i e»D iv i si on marschirt nach dem Ab-kochen bis Boekenom; der Herr General-Lieutenant v. Ragliovichtragt Sr. königl. Hoheit dem Herrn General-Lieutenant PrinzenCarl auf, starke Parteien so nahe als möglich nach Pfalzburg zuschicken, um zu rekognosciren, was bei dieser Festung vorgeht.