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Der Krieg des verbündeten Europa gegen Frankreich im Jahre 1815 / von Carl v. Plotho
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260
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Divisions-General Maransin. Des Feindes Stellung war Vortheil»haft, sie wurde jedoch durch eine Umgehung der Flanke, nach hartnäcki-ger Vertheidigung erobert, und die Franzosen sahen sich genöthiget,sich über Belignat nach Alex zurückzuziehen; das -te Zager-Ba-taillon zeichnete sich durch seine Tapferkeit in diesem Gefechte aus.

Der Feldmarschall-Lieutenant Graf Bubna ließ das Sardi-nische Truppen-Corps (welches er durch i Bataillon Kcrpen,i Esquadron Lichtenstein und r Esquadron Frimmont Husarenverstärkte) unter dem General-Lieutenant Grafen Latour gegenGrenoble vorrücken. Der Vortrab, voin General Giflenga be-fehiiget, traf schon am rjten Zuli vor Grenoble ein, das Haupt-CorpS folgte ihm nach. Am 6ten Zuli wurden die Vorstädte an-gegriffen, und gleichzeitig die Brigade des Generals d'Antezaineauf den Höhen von Voreb aufgestellt, wodurch der Festung Gre-noble die Verbindung mit der Lyonrr Straße abgeschnitten wurde.Die Sorstädke wurden erobert, und die Festung dadurch aufsengste eingeschlossen; dies bewog die aus 6 Bataillons National-gardcn bestehende Besatzung, am glcn Zuli eine Kapitulationunter der Bedingung der freien Rückkehr nach ihrer Heimach,einzugehen. Die Festung Grenoble wurde übergeben, man fand5g Stück Geschütz und Z Mörser, so wie auch sehr beträchtlicheKriegsvorräthe. Die Festung hätte bedeutenden Widerstand leistenkönnen, allein das Erstürmen der Vorstädte hatte den Muth derBesatzung niedergeschlagen.

Am rechten Ufer der Rhone war das Reserve-CorpS derFeldmarschall-Lieutenants Meerville nach dem Gefecht bei Chavstam gten bis nach Nantua vorgerückt.

Nachdem das Hauptquartier des Generals Baron Frimmontam mgsten Zuni in Genf,

, am rsten Zuli in Gex,am Hten Zuli in Carouge,am 7 tcn Zuli in Frangy,am siten Zuli in Chatillon Michaille gewesen,traf es am 9 ten Zuli mit dem isten Armee-Corps (Radivojevich)fn Dourg en Dresse ein. Von hier wurde am loten Zuli desGeneral-Major v. Pflüger mit einer Abtheilung (dem RegimentErzherzog Ludwig und einer Fußbatterie) gegen Magon gesendet,gim den dortigen Brückenkopf zu erobern, weil man hier übergehenmußte, um die wettern Bewegungen zu verfolgen. Nach Mitter-nacht traf diese Abtheilung bei St. Madclaine ein, und nach kur-zem Ausruhen ließ der General v. Pflüger die Brückenschanze an-

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