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greift», sie wurde nach einem heftigen Gefechte von den Oestrei-cher» erstürmt, und H Kanonen, i Haubitze und 6 Munitions-wagen erobert, auch viele Gefangene gemacht. Der General vonPsiüger besetzte die Stadt Maaon, und stellte seine Truppen - Ab-,theilung auf dem rechten Ufer der Saone auf.
Es rückte gleichzeitig das 2te Armee-CorpS (Bubna), am lin-ken Ufer der Rhone gegen Lyon, bis zu den Derschanzungen derVorstadt la Guillotiere vor, und auch das Reserve-Corps (Meer-ville) traf nach einigen, zwischen der Saone und der Rhone vor-gefallenen, leichten Vorpostengefechtey, jetzt bei Lyon ein, währenddas iste.,Armee-Corps (Nadivojevich) sich anschickte, bei Mayonüber den Fluß Saone zu setzen.
Da erschien am uten Juli ein französischer Abgesendeter, derden Antrag machte, einen Waffenstillstand zu unterhandeln. Manließ sich mit ihm auf die Bedingungen ein, daß die Stadt Lyonnebst dem verschanzten Lager von den Franzosen geräumt werde,und der Marschall Suchet mit den französischen Truppen sich ineine Demarkationslinie bis hinter die Loire, zurückziehe. Schonam folgenden Tage wurde dieser Vertrag unterzeichnet, und indemselben die Räumung von Lyon vom i^ten bis i-ften Julifestgesetzt.
Das östreichische Kriegsheer von Ober-Italien hat in demkurzen Zeitraum von 22 Tagen seit seinem Ausmarsch aus derLombardei, die Gefechte von Sczane, Meillerie, Bonneville, Cou-sians, Hopital, Ojonay, am Jura-Gebirge, beim Fort Ecluft,Macon, la Trotte und Grcnoble, ruhmvoll gekämpst, und Lyondie zweite Hauptstadt des Reichs, besetzt. Es war bis in denMittelpunkt des mittäglichen Frankreichs vorgerückt, hatte alleseine Streitkräfte vereiniget, und war zu den kräftigsten Unter-nehmungen bereit.
Die Anführer des östreich-italiänischen Kriegsheeres bewiese»^ in dem kurzen Feldzuge, in welchem sie innerhalb Z Wochen über. die Alpen gingen, und in Lyon einzogen, eine sehr achtungswcrtheThätigkeit. In einer Reihe von abgesonderten, theilweis bestandenen,aber sehr heftigen Gefechten, kämpften die Oestreichs mit auögezeich-> neter Tapferkeit und Ausdauer, und ihre Generale bewährten,unter sehr schwierigen Ortsverhältniffeu ein richtiges Urtheil,! sichern Bück, und eine glückliche Ausführung.
Der Waffen still stau dü-D ertrag zwischen dem östrei-chischen Kriegöheere von Ober-Italien und der französischen Alpen-Armee lautete also: